Ist die Schweiz eine Arschkriecher-Nation?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 15. Juni 2010 | 2.722 mal gesehen

Wer die Artikel der heutigen Online-Ausgabe des Tagesanzeigers über den UBS-Staatsvertrag liest, könnte den Eindruck bekommen, dass unser Land eine Arschkriecher-Nation ist. Seht selbst!

Offensichtlich sind die Journalisten des Tagesanzeigers der Ansicht, dass wir unsere Demokratie nach den Befindlichkeiten der USA auszurichten haben.

Auch bei Gaddafi üben sich die Medien bereits in einer Art Selbstzerfleischung. So werden wieder Anschuldigungen gegenüber der Genfer Polizei und Westschweizer Medien laut. Dass der Konflikt von Hannibal Gaddafi verursacht worden sein könnte, ziehen die Medienleute hingegen nicht in Betracht. Dabei soll dieser seine Angestellten und zuweilen auch seine Frau schlagen. Auch scheint es völlig in Ordnung zu sein, wenn ein geisteskranker Diktator einfach ein paar Schweizer in Geiselhaft nimmt um die Schweiz zu erpressen. Verträge, die durch Erpressung zustandegekommen sind, sind widerrechtlich und nicht bindend. Dass sich unser Bundesrat dennoch einem Schiedsgericht stellen will ist völlig unverständlich. Mit Schurkenstaaten wie Libyen sollten sämtliche diplomatischen Beziehungen abgebrochen werden. Zudem sollte die Schweiz ein Boykott gegen Libyen verhängen. Sonst kommen ein paar Verrückte noch auf die Idee für ein paar Franken Geschäfte mit Libyen zu machen und dabei ihr Leben zu riskieren.

Ist die Schweiz eine Arschkriecher-Nation?
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