FABI – Bund schenkt Italien 120 Millionen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 29. Januar 2014 | 4.129 mal gesehen

Ich rate allen Schweizern, die sich von den Bundespolitikern nicht über den Tisch ziehen lassen wollen, am 9. Februar 2014 NEIN zur FABI-Vorlage zu stimmen. Während der Bund von uns Steuerzahlern und den Bahnfahrern mehr Geld will, schenkt er Italien Medienberichten zufolge 120 Millionen Schweizerfranken à fonds perdu!

FABI-NEIN

Bundesrätin Doris Leuthard von der CVP und der italienische Verkehrsminister Maurizio Lupi unterzeichneten in Bern ein Abkommen. Darin verpflichtet sich die Schweiz Italien einen A-fonds-perdu-Beitrag von 120 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, damit dieses den Ausbau ihres Bahnnetzes im Norden vorantreiben. Doch ob Italien das tun wird, bleibt offen. Italien hat andere Prioritäten als die Schweiz.

Ich habe bereits NEIN zur FABI-Vorlage gestimmt und ich rate euch, es ebenso zu tun. Der Bund hat noch genug Geld. Er kann es sich ja offensichtlich sogar leisten Geld zu verschenken.

FABI – Bund schenkt Italien 120 Millionen
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28 Gedanken zu „FABI – Bund schenkt Italien 120 Millionen“

  1. Guten Tag Herr Müller

    Danke für Ihren informativen und wichtigen Beitrag.

    Diesen Rat befolge und vertrete ich ebenfalls, denn hierzulande will man gerade gleichzeitig für Behinderte trotz bestehendem Behindertengleichstellungsgesetz zu Lasten Betroffener Einsparungen tätigen, während man Geschenke ins Ausland tätigt. Eine Frechheit sondergleichen, gegenüber Betroffenen, allen Beitrags- und Steuerzahler/Innen dieses Landes:

    http://www.vimentis.ch/d/dialog/readarticle/sbb-planen-ohne-ruecksicht-auf-behinderte/

    Mein klares NEIN zu FABI

    Bea Habegger
    SVP Behindertenvertreterin Stadt Bern
    http://www.svp-stadt-bern.ch/index.php?ConObj=1294&mediaID=2395

  2. Herzlichen Dank Herr Klee

    für Ihr Angebot/betr. Facbook-Like.

    Die Schweiz, wie auch ich brauchen eher keine „gezwitscherten Likes von angeblichen Freunden (nicht selten gekaufte Studies welche sich nur herumtrollen auf diversen Politforen).

    Zwar keine eigene Meinung bilden können/bzw. vertreten, aber unsachliche Stimmung machen und sich ködern lassen, statt sich selber Gedanken zu machen und eine eigene Meinung zu bilden über ihre Heimat.

    (z. B. Vimentis.ch, u. a. offensichtlich/Herr Alexander Müller scheint dahingehend für Ordnung zu schauen, wie mir scheint in seinem Forum/betr. Faker/Innen etc.)

    Die Schweiz ist nicht das geworden, weil man sie erkaufte oder „erzwitscherte“ oder befacebookted.

    Gerade Studies (wie im unten aufgeführten Link) sind junge Menschen, von welchen vielleicht ein bisschen über den Zukunfts-Tellerrand schauen zu erwarten wäre.

    Tragisch und meines Erachtens fragwürdig, wenn gerade sog. „Höherqualifizierte, oder derzeit in Mode „Bildungsnähere“ sich in einer Demokratie, solcher Methoden bedienen „müssen“ um auf Stimmenfang/bzw. Moneyfang zu gehen:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wie-Gegner-der-Abzockerinitiative-die-Debatte-manipulieren/story/22791059

  3. Frau Habegger, das mit fb galt wahrscheinlich mir. Herr Klee hat Ihren Kommentar glaube ich noch nicht gesehen als ich alle freigeschaltet habe. Manchmal sammeln sich die Kommentare ehe ich dazu komme sie freizuschalten.

    Zu Ihrem Kommentar:

    Dass PR-Agenturen und Lobbyisten im Auftrag von Parteien, Verbänden und Unternehmen Einfluss auf die Politik nehmen ist ein alter Hut. Bereits die heiligen drei Könige sollen laut Bibel dem Herrgott der Christen Geschenke gebracht haben. Sprich, sie haben ihrem Herrscher Geschenke gebracht, damit er ihnen wohlgesonnen ist. 😉 Ähnliches würde man heutzutage wohl Bestechung und Korruption nennen.

    Am allermeisten werden wir alle zusammen von den Massenmedien manipuliert. Die Massenmedien manipulieren das Volk nicht nur mit dem was sie berichten und wie sie es berichten, sie manipulieren auch indem sie über gewisse Dinge NICHT berichten. Kurz Information ist in der Politik essentiell und deshalb ist es wichtig ob wir etwas wissen, ob das was uns berichtet wird korrekt bzw. vollständig ist und es ist natürlich auch entscheidend, was uns vorenthalten wird.

  4. Herr Müller

    Bitte zu entschuldigen, scheint ein Missverständnis gewesen sein.

    Maistreamdenken ist im Trend, konsumieren ohne möglichst Aufwand und gegen den geringsten Widerstand. Es wäre meines Erachtens Zeit sich das „selber denken“ wieder anzueignen.

    Wie Sie darstellen werden wir längst manipuliert und dies über jenste Kanäle um so wichtiger erscheinen mir die eigene Meinungsbildung, wie auch die freie Meinungsäusserung.

  5. Ja Frau Habegger, kritisches Denken ist die Voraussetzung dafür den Dingen auf den Grund zu gehen und das beste Mittel gegen Manipulationen.

    Was den Weg des geringsten Widerstands angeht, viele Menschen sind Herdentiere und es ist für sie einfacher mit dem Strom zu schwimmen als dagegen. Nicht jeder hat die Kraft seine Standpunkte zu vertreten, wenn diese gegen den Trend stehen und so sehnen sich viele Leute nach dem Hirten, der sie führt. Es ist bequemer diesem nachzulaufen als sich seinen eigenen Weg zu suchen. 😉

  6. Ihrem Votum Herr Müller kann/bzw. muss ich zustimmen. Schade, dass sich ein Volk so „gehen lassen“ kann.

    Nun ich hoffe doch für ein JA zur Masseneinwanderung und ein Nein zu FABI am 09.02.2014.

    Mehr Qualität vor Quantität wäre erstrebenswert meines Erachtens und derzeit sieht’s sogar von Seiten der Medien schon ein „Bitzeli“ anders aus:

    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Eine-politische-Sensation-liegt-in-der-Luft/story/17109139

    Die Vielzahl und die Art der Leser/Innen-Beiträge spricht eigentlich eine eindeutige Sprache.

  7. Sehr geehrte Frau Habegger
    Sehr geehrter Herr Müller

    FABI ist nötig:
    Der öffentliche Verkehr erlebte in den letzten Jahren einen enormen Boom. Alleine zwischen 1998 und 2011 nahm die Verkehrsleistung der Bahnen in unserem Land um 59 Prozent zu.

    Heute stösst die Bahn in vielen Landesregionen, insbesondere in den städtischen Agglomerationen, an ihre Grenzen. Pendlerinnen und Pendler müssen sich in den Stosszeiten mit Stehplätzen begnügen. Das bis an die Grenze ausgereizte Bahnsystem ist deutlich pannenanfälliger als früher. Darunter leidet die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs.

    Die Tausenden von Pendlerinnen und Pendlern in unserem Land sind auf einen leistungsfähigen und effizienten öffentlichen Verkehr angewiesen. Die Vorlage für die Bahninfrastruktur schafft die Voraussetzungen dafür, dass mehr und längere Züge verkehren können. Davon profitieren die Arbeitnehmenden. Für sie ist FABI dringend notwendig.

    FABI ist ausgewogen:
    Die bisherigen Finanzierungsquellen des FinöV-Fonds reichen nicht aus, um das Bahnnetz rasch auszubauen und die bestehenden Engpässe zu beheben. Die öV-Vorlage FABI sieht deshalb vor, den geplanten neuen Bahninfrastrukturfonds mit zusätzlichen Geldern zu alimentieren.

    FABI macht die Bahn noch sicherer:
    Die Bahn ist ein sehr sicheres und zuverlässiges Verkehrsmittel. Täglich stellen jedoch Tausende von Zügen die Schienen, Weichen, Brücken oder Stellwerke auf eine enorme Belastungsprobe. FABI garantiert den Unterhalt oder Ersatz dieser Infrastrukturen und macht die Bahn damit noch sicherer. Die öV-Vorlage ermöglicht es auch, in die Jahre gekommene Tunnels zu sanieren, bevor diese zu einem Risikofaktor werden. Bahnperrons werden verbreitert, damit gefährliche Drängeleien bei einfahrenden Zügen ein Ende haben. FABI garantiert, dass auch unsere Kinder sicher im Zug unterwegs sind.

    FABI ist gut für die Wirtschaft:
    Die Bahn bringt unserem Land Geld, Wohlstand und Arbeitsplätze. Alleine der Bahnpersonenverkehr weist eine jährliche Wertschöpfung von mehreren Milliarden Franken auf. Die Schweizer Wirtschaft profitiert gleich mehrfach vom guten Schienennetz: Der öffentliche Verkehr ist ein wichtiger Standortfaktor für die Ansiedlung von Unternehmen. Von einem effizienten Bahnsystem profitieren die Transportunternehmen ebenso wie der Tourismus.
    FABI ist deshalb auch gut für unsere Wirtschaft. Sie mehrt den Wohlstand und trägt zum Erfolg der Schweiz von morgen bei.

    Ein Ja zu FABI ist nicht zum Nachteil der Autofahrer. Die Mineralölsteuer wird für FABI weder erhöht, noch fliesst ein grösserer Teil als bisher in den öffentlichen Verkehr. Nach Rückzahlung der NEAT-Schulden steht dieses Geld auch mit FABI wieder für die Strasseninfrastruktur zur Verfügung. Die Begrenzung des Pendlerabzugs betrifft alle Pendler, ob sie nun mit dem Zug oder dem Auto zur Arbeit fahren, genau gleich. Mit FABI kann der weltweit einzigartige Ausbaustandard und die hohe Qualität des öffentlichen Verkehrs auch in Zukunft gewährleistet werden.

    Zur Masseneinwanderungsinitiative:
    Früher (als wir die Personenfreizügigkeit noch nicht hatten) hatten die Firmen Schwierigkeiten, an geeignetes (Fach)Personal zu kommen. Soll es wieder so werden?

  8. Herr Gutknecht, sind Sie auch für eine zweite Röhre beim Gotthard-Strassentunnel und den Ausbau überlasteter Strassen?

    1. Sehr geehrter Herr Müller
      Gotthard: Mit einem sogenannten Mault könnte man meiner Meinung eventuell darüber diskutieren.
      Ausbau überlasteter Strassen: Dies hätte das Volk bei der Vingetten-Erhöhung in der Hand gehabt – wobei: ein Ausbau der Autobahnen um zwei oder drei Spuren nützt nur für 5 oder 6 Jahre etwas. Da – wenn mehr Platz vorhanden ist automatisch auch die Autos steigen (jeder hat nämlich das Gefühl, dass er ja mehr Platz hat und spätestens in 6 Jahren sind die Strassen wieder verstopft) ist es nur eine Verlagerung auf später.

      1. Herr Gutknecht, haben Sie sich schon einmal die Strassenrechnung des Bundesamts für Statistik für das Jahr 2011 angeschaut?

        Die Gesamteinnahmen der öffentlichen Hand aus dem privaten motorisierten Strassenverkehr betrugen Gemäss Ausgabenrechnung 2011 rund 8,4 Mrd. Franken. Die Bruttoausgaben der öffentlichen Hand für das schweizerische Strassennetz beliefen sich 2011 auf insgesamt 7.1 Mrd. Franken. Es gab einen Überschuss von 1.3 Milliarden Schweizerfranken.

        Die Vignettenerhöhung hätte 300 Millionen gebracht. Wollen Sie mir ernsthaft erzählen, dass auf einen Ausbau der Strassen verzichtet werden muss weil der Bund auf Einnahmen von 300 Millionen verzichten muss? Was ist mit dem erzielten Überschuss von 1.3 Milliarden???

        Die Strassen währen weniger verstopft, wenn es weniger Flaschenhälse (Vierspuriges zufahren auf zweispurige Tunnels, Baustellen usw.) gäbe. Ich bin sogar der Ansicht, dass gewisse Verkehrsbehinderungen aus politischen Gründen absichtlich verursacht worden sind.

        Eine Maut am Gotthard ist genauso inakzeptabel wie Road Pricing. Es wäre asozial, da es vor allem den Reichen zugute käme.

  9. Solange man Gelder ins Ausland verschenkt und nur noch an den EIGENEN Schwächsten spart, Herr Gutknecht, trotz Behindertengleichstellungsgesetz, vergessen Sie meine Unterstützung für Abzockereien (wie FABI) an der Gesamtbevölkerung, wenn sich zeitgleich die SBB-Bürokraten-Chefetage im Wankdorfcity Bern neue Prunkbauten gönnt.

    Abzockerei an der eigenen Bevölkerung und in alle Ressourcen in jenste Richtungen verschenken, bzw. versenken/verpflastern, nein Danke!

    1. So ist es Frau Habegger. Mir muss niemand erzählen, dass er wegen 300 Millionen Schweizerfranken weniger Einnahmen beim Strassenbau sparen muss, wenn er gleichzeitig à fonds perdu im Ausland für 120 Millionen Euro Eisenbahnprojekte finanziert.

    2. Frau Habegger: Wegen den Behinderten (da haben Sie meine Unterstützung; ich bin selber behindert): Starten Sie eine Initiative, dass die Behinderten, die schwächsten mehr Geld bekommen, dabei helfe ich Ihnen gerne und käme sofort ins Initiativkommitee. So hat es nämlich der Verkehrs-Club der Schweiz (bei dem ich übrigens arbeite, nur so nebenbei) auch gemacht. Daraus resultierte dann die Vorlage FABI, der Gegenvorschlag des Bundesrates zur Initiative „für den öffentlichen Verkehr“ des VCS. Weil die wesentlichen Ziele von der Initiative auch mit FABI erreicht werden, haben wir die Initiative zurückgezogen.

      Zu Herrn Müller: Seit wann sind die Bahnfahrer (die sich keinen Mercedes leisten können und dazu noch horrende Zugtickets kaufen müssen) reich?

  10. Her Müller

    kann Ihnen nur beipflichten.

    Das Schweizer Volk wird immer mehr zum Selbstbedienungsladen. Man hole mit der einen Hand beim EIGENEN Volk, was man mit der anderen hinauswirft und verschenkt. Die Leidtragenden sind derzeit bereits UNSERE Schwächsten. Betagte, Kranke und Behinderte. Wofür ich mich von Herzen engagiere.

    Mit Fabi zeigt sich einmalmehr, Gesetze für die Katze, denn die SBB stellt sich geldgierig bereits über das das bestehende Behindertengleichstellungs-Gesetz. Und Politiker/Innen ohne Rückgrat SOWIE OHNE ZU DENKEN OB MAN SELBER MORGEN GESUND AUFSTEHEN DARF unterstützen dies Macht- und Geldgier.

    War nicht immer so hierzulande.

    Gute Nacht allen und gesundes Aufstehen. Mit Geld kann man vieles, aber nicht alles

  11. Herr Gutknecht

    herzlichen Dank für Ihren Beitrag, melden Sie sich doch auf meiner Homepage, denn was derzeit abgeht betr. SBB inkl. Fabi kann ich nicht ganz klar nicht mehr unterstützen/gerade was Wankdorfcity Bern angeht, diskutiere gerne mit Ihnen darüber, als ebenso Teilbehinderte:

    http://www.svp-stadt-bern.ch/index.php?ConObj=1294&mediaID=2395

    wie vieles andere auch nicht mehr, was Behinderte, Kranke und Betagte betrifft

    Kleine Anmerkung nebenbei, an dieser Stelle auch ein grosses Danke an Alexander Müller, welcher mit solchen Blogs wichtige, gesellschaftliche und politische Themen immer wieder und unermüdlich aufgreift und thematisiert. (Wohlweisslich wie ich herausfand aus eigener Erfahrung)

  12. Herr Müller (Ich kann Ihnen leider nicht antworten, ich sehe kein „Antworten“ bei Ihrem Beitrag):

    Konkret über die Bahnfahrer äussern Sie sich nicht, aber Sie schreiben, dass es den Reichen zugut kommen würde, aber es käme ja (nach mir) den Bahnfahrern zugute, oder nicht?

    1. Herr Gutknecht, ich habe konkret folgendes geschrieben:

      „Eine Maut am Gotthard ist genauso inakzeptabel wie Road Pricing. Es wäre asozial, da es vor allem den Reichen zugute käme.“

      Das war die Antwort auf Ihre Aussage, dass man mit einer Maut über einen Ausbau am Gotthard diskutieren könnte. Ich bin gegen Mautgebühren und Roadpricing, da dies vor allem jenen zugute kommt, die sich das leisten können, also den Reichen. Die Verkehrsabgaben und Steuern für den Strassenbau werden aber nicht nur von den Reichen bezahlt, somit sollten alle gleichermassen von einer zweiten Gotthardröhre profitieren können.

      Zur Bemerkung in Klammern, es gibt eine Limite für Kommentare zu Kommentaren damit der Bezug zum Blogartikel nicht verloren geht.

      1. Sehr geehrter Herr Müller Ich kann durchaus lesen, Sie müssen nicht alles wiederholen. Aber erstens können meiner Meinung nach Bahnpendler (mind. die, welche darauf angewiesen sind) sich kein Auto leisten. Also glaube ich nicht, dass es denen zugute kommt. Ich bin unter anderem auch so einer.
        Bei mir kommen allerdings noch andere Gründe dazu: 1. Darf ich aus gesundheitlichen Gründen nicht Autofahren, ich bin Epileptiker. 2. fahre ich aus Überzeugung nicht Auto. Ich bin ein „Linker und netter“ (wie so schön gesagt wird). Sie kennen mich. Ich habe auch schon im Forum mit Ihnen darüber diskutiert (unter einem anderen Namen). Ich bin der Überzeugung, dass wir unsere Umwelt damit kaputt machen (und der Feinstaub ist ja eigentlich auch unbestritten) Somit würden die Bahnpendler auch nicht von einer 2. Röhre „profitieren“. Vom FABI würde allerdings jeder profitieren; für die Umwelt. Das bestreiten Sie natürlich, das ist mir auch klar. Aber es gibt viele, die – wie ich auch schon geschrieben habe, auf den Zug angewiesen sind.
        Bitte entschuldigen Sie, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Ich habe den Text mit dem Smartphone geschrieben.

  13. Es war notwendig es zu wiederholen um klar zustellen, was ich gesagt habe. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gewisse Menschen dazu neigen Dinge bewusst falsch auszulegen um mir zu schaden. Ich lege daher Wert darauf richtig verstanden zu werden.

    Zu Ihrem Argumenten, niemand zwingt Sie Auto zu fahren. Sie können auch ohne FABI weiterhin Bahn fahren.

    Das mit dem Feinstaub ist umstritten, einige Blogger sprechen sogar von der Feinstaublüge. Zur Umwelt, wussten Sie dass dieser Planet schon mehrere MASSENAUSSTERBEN überstanden hat? Wussten Sie, dass wir Menschen Nutzniesser eines MASSENAUSSTERBENS sind? Wussten Sie, dass das Klima auf diesem Planeten grossen Schwankungen unterworfen ist? Wussten Sie dass dieser Planet schon einmal weitgehend von Eis bedeckt war? Wussten Sie, dass das Weströmische Reich wahrscheinlich auch wegen einer Klimaabkühlung untergegangen ist? Diese führte im Westen zu Krankheiten, die einen Rückgang der römischen Bevölkerung zur Folge hatten und im Osten führte es zu Hungersnöten, die östliche Völker zu einer Völkerwanderung in den damals reichen römischen Westen verleitet haben dürfte. Die Folgen sind geschichtskundigen Zeitgenossen bekannt. Römische Ruinen zeugen davon, auch in der Schweiz.

    http://youtu.be/4acP3dvCF34

    1. 1. Habe ich nicht geschrieben, dass ich gezwungen würde Auto zu fahren und dass ich wenn FABI nicht angenommen würde nicht mehr Zug fahren könnte, bei einer Annahme wäre es aber viel angenehmer! Tazsache ist nämlich, dass die Züge (auch neben den vielen Autofahrer) voller als voll sind. Alleine zwischen 1998 und 2011 hat die Verkehrsleistung der Bahnen um 59% zugenommen und es wird so weitergehen. Der Bund erwartet, dass der Personenverkehr bis 2030 noch um 60% zunehmen wird, der Güterverkehr sogar um 70%.
      2. „Die Menschheit ist nur nicht ausgestorben, weil 5% überlebt haben“ ist eine Aussage im ersten Film. Sollen bei der nächsten Katastrophe 100% aussterben?

      1. Und ich habe nicht geschrieben, dass Sie geschrieben hätten gezwungen zu werden. Ich habe lediglich bemerkt, dass sie niemand zwingt Auto zu fahren.

        Zum zweiten Punkt, das Leben findet schon seinen Weg, machen Sie sich da keine Sorgen. Es gab schon vor den Menschen Leben und es gäbe auch ohne Menschen Leben. Ausserdem ist es sehr wahrscheinlich, dass es nicht nur auf der Erde Leben gibt. Es ist durchaus denkbar, dass es auch an anderen Orten Leben gibt zumal die dafür notwendigen Bausteine auch an anderen Regionen des Weltalls zu finden sind.

        Zu Ihrer Info, in schätzungsweise 2 Milliarden Jahren wird es auf der Erde ziemlich heiss, in 5 bis 6 Milliarden Jahren wird die Sonne ihren Wasserstoffvorrat aufgebraucht haben. Dann wird sie sich in einen roten Riesen verwandeln und sich in etwa auf das 150-Fache ihrer gegenwärtigen Grösse aufblähen. Sofern die Erde dann immer noch auf der gleichen Umlaufbahn ist, wird es auf ihr sehr ungemütlich werden. Da kommt es dann auf etwas mehr oder weniger CO2 dann auch nicht mehr an.

        Nachfolgend noch ein interessanter Kommentar dazu von Lesch. Sein politisches Statement hinsichtlich Migranten sagt jedoch mehr über seine politische Einstellung als über die Realität aus. Lesch sollte sich den Film Independence Day von Roland Emmerich ansehen. Der zeigt, dass Flüchtlinge durchaus wehrhaft sein können. Lech ist halt kein Historiker sondern Astrophysiker und somit kann es ihm niemand verübeln, wenn er das mit den Hunnen und den germanischen Völkern zur Zeit der Völkerwanderung in seinen Überlegungen ausgeblendet hat. Fakt ist, dass die kriegerischen Invasoren das Ende des Weströmischen Reichs besiegelten. Ursache ihrer Wandertätigkeit soll eine Kälteperiode und eine damit einhergehende Hungersnot (aufgrund von Ernteausfällen) gewesen sein.

        1. Nun, wenn Sie dass so sehen, dass die Welt ja sowieso untergehen wird, brauchen wir hier ja gar nicht zu diskutieren. In dem Fall ist ja sowieso alles unnötig und sinnlos. Aber dann ist ja auch egal, dass der Bund dieses Geld an Italien verschenkt hat, wenn die Welt nicht mehr existiert braucht’s ja auch kein Geld mehr…

  14. Lesch und seine politischen Gesinnungsgenossen sollten sich vergegenwärtigen, dass Migration auch so aussehen könnte wie im folgenden Film. Jedenfalls muss damit gerechnet werden, dass Reisende, die tausende von Lichtjahren überwinden können, durchaus in der Lage sind gefährlich zu werden. Rein technisch gesehen. Weiter kann davon ausgegangen werden, dass solche Reisende mit Sicherheit nicht als Bittsteller bei einer technisch unterlegenen Bevölkerung ankommen werden. Auch hier ist man bei Historikern wieder besser aufgehoben als bei Astrophysikern. Jeder Geschichtskundige weiss was mit den Azteken und den Inkas passierte als Spanische Eroberer mit ihren Feuerwaffen in Amerika landeten. Auch die Kolonialgeschichte Afrikas zeugt davon, was geschieht wenn Feuerwaffen auf Speere treffen. Fakt ist, dass das Sonnensystem astronomisch gesehen eher ein jüngeres System ist. Folglich ist es denkbar, dass es in älteren Sternensystemen technologisch fortgeschrittenere Lebensformen gibt, sofern dort höher entwickeltes Leben möglich ist.

  15. Herr Gutknecht, es ist natürlich nicht alles sinnlos, weil es noch einige Zeit geht. Ich wollte einfach den Horizont etwas öffnen. Extreme Temperaturschwankungen gab es auf der Erde schon bevor es Menschen gab. Ich hoffe, Sie glauben nicht, dass die Umwelt mit FABI besser wird. Jetzt wird es vor allem erst einmal teurer werden.

    1. Sehr geehrter Herr Müller

      Natürlich habe ich nicht die Illusion, dass die Umwelt mit FABI besser wird, der ÖV gibt es ja schon. Und mit dieser Vorlage würde ja auch nicht die Verschmutzungsproblematik (die es für Sie ja eh nicht gibt) gelöst. Aber ein grosser Teil vom Volk hat nun eben doch kapiert, dass es neben dem Privatverkehr (den es ja zweifellos auch zu einem Teil braucht – das gebe ich auch offen zu; wenn die beiden Verkehrsmittel nachhaltig zusammen kombiniert werden ist das durchaus in Ordnung) eben auch den Zug braucht und die Mehrheit sogar bereit ist, ein bisschen mehr zu zahlen; da bin ich vor allem auch nach den massiven Billeterhöhungen in den letzten Jahren doch angenehm überrascht!

      Von meiner Verwandschaft mütterlichseits wohnen zum Beispiel alle in Basel. Ich wohne zusammen mit meinen Eltern im Kanton Bern (genauer: Moosseedorf). Da fahren wir selbstverständlich auch mit dem Auto hin (wenn wir alle zusammen z.B zu einem Familienfest gehen.)

      Der heutige Entscheid war lediglich ein Bekenntnis zum öffentlichen Verkehr. Natürlich hat es nun auch nicht von heute auf morgen mehr Platz in den Zügen; aber ich kann Ihnen garantieren, dass es in den nächsten Jahren mehr Platz wird geben!

  16. Mir wäre es lieber unser Land würde in Projekte mit zukunftsweisenden Technologien wie z.B. die Swissmetro investieren. Die Eisenbahntechnologie ist Schnee von gestern. Jene die für FABI gestimmt haben, haben mit ihrer Stimme dafür gesorgt, dass wir bis 2050 in Schnee von gestern investieren. Schade.

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