Die Schlachten des Mohammed

Von Alexander Müller veröffentlicht am 5. August 2009 | 14.506 mal gesehen

Battles of MohammedDas Wort Islam bedeuted übersetzt „Unterwerfung“. Gemeint ist damit die Unterwerfung bzw. Hingabe an den Willen Allahs. – Um die Bevölkerung der arabischen Halbinsel zu unterwerfen, musste Mohammed zahlreiche Schlachten führen.

Die Maghazi-Literatur berichtet in chronologischer Reihenfolge über die Feldzüge des Propheten Mohammed und zeugt somit von dessen kriegerischen Aktivitäten.

Nach der Hedschra (Flucht von Mekka nach Medina) begann Mohammed im Jahr 623 n. Chr. zusammen mit seinen Getreuen schwere Raubüberfälle (es gab dabei Tote) auf die Karawanen der Mekkaner (Quraishiten) zu verüben. Der bekannteste dieser Raubüberfälle ist der Nahkle-Überfall, weil dieser am ersten Tag des heiligen Monats Rajab stattgefunden hatte obwohl in heiligen Monaten nach altem arabischem Brauchtum Kämpfe verboten waren. Mohammed rechtfertigte diesen Überfall auf die Karawane der Mekkaner später mit einem Vers, den er im Koran niederschreiben liess. (Sure 2, Vers 217). Dieser Vers lautet: „Befragen sie dich über Krieg im heiligen Monat Moharram, so antworte: ‚Schlimm ist es, Kämpfe in diesem zu führen; doch abzuweichen von Allahs Weg, ihn und seine heilige Moschee zu verleugnen und sein Volk aus derselben zu vertreiben, ist noch viel Schlimmer. Die Verführung ist schlimmer als der Todschlag.‘ Sie werden nicht eher ablassen euch zu bekämpfen, bis es ihnen gelingt, euch vom Glauben abzubringen.“ Dieser Vers bezieht sich auch auf die Hedschra, die Vertreibung Mohammeds und seiner Getreuen aus Mekka.

Im März 624 n. Chr. kam es im Hedschas im Westen der arabischen Halbinsel zur Schlacht von Badr. Es kam zur Schlacht als die Muslime wieder einmal eine Karawane der Mekkaner (Quraishiten) überfallen wollten und dabei von einem grösseren Heer der Quraishiten gestellt wurden. Überraschend gewannen die Muslime die Schlacht trotz zahlenmässiger Unterlegenheit. Dabei gelang es den Muslimen Mohammeds Hauptgegner Amr ibn Hisham und Persönlichkeiten wie Aqba ibn Abi Moayit und Nazr ibn Hares zu töten.

Nach der Schlacht von Badr begannen die Muslime mit der „Säuberungsaktion“ gegen die drei jüdischen Stämme in Yathrib (Medina). Diese jüdischen Stämme waren sowohl in der Landwirtschaft als auch im Handel erfolgreich und hatten dank ihres religiösen Unterrichtes und guter Schreibkenntnisse ein höheres kulturelles Niveau als die anderen dort ansässigen nichtjüdischen Stämme der Aus und Khasraj, welche aus diesen Gründen Minderwertigkeitskomplexe hatten und auf die Juden neidisch waren. Die Aus und Khasraj arbeiteten hauptsächlich deshalb mit Mohammed zusammen weil sie ihre Minderwertigkeitskomplexe loswerden und die Dominanz der Juden beenden wollten. Zunächst vertrieben die Muslime die Banu Qaynoqa. Dann wurde die Vertreibung der beiden anderen jüdischen Stämme zunächst durch die Schlacht von Uhud unterbrochen.

Die Schlacht von Uhud fand im März 625 n.Chr. statt. Diese Schlacht war eine Folge der Schlacht von Badr. Die Angehörigen der getöteten Mekkaner wollten sich rächen und zogen daher erneut gegen die Muslime ins Feld. Mohammed zog ihnen mit ca. 1000 Mann entgegen. Auf halben Weg kehrte Abdallah ibn Ubayy mit einem Teil seiner Männer um, weil er sich nicht umbringen lassen wollte nur weil einige andere Mohammed dazu brachten gegen die Mekkaner ins Feld zu ziehen. Bei dieser Schlacht erlitten die Muslime eine Niederlage gegen die Mekkaner. Wobei die Mekkaner darauf verzichteten Mohammed zu töten und auch das schwach geschützte Medina verschonten. Das war ihr grösster Fehler.

Nach der Schlacht von Uhud wurden die Banu Nadir, der zweite jüdische Stamm in Medina, vertrieben. Anlass für ihre Vertreibung war Ihr Protest gegen die Ermordung eines ihres Oberhäupter, welche auf Anordnung Mohammeds erfolgt sein soll.

Dann kam es im Jahr 627 n.Chr. zur Grabenschlacht. Zur Grabenschlacht kam es nachdem sich die Mekkaner doch noch entschieden Medina anzugreifen. Nachdem die Muslime vom bevorstehenden Angriff Nachricht erhalten hatten, liess Mohammed im Umland von Medina die Ernte einholen um dem Heer der Mekkaner die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Dann liess er einen Graben ausheben, mit dessen Hilfe es den Muslimen gelang die überlegene mekkanische Kavallerie zurückzudrängen. Denn diese hatte Mühe den Graben zu überqueren. Nach dem gescheiterten Angriff begangen die Mekkaner Medina zu belagern. Wobei es ihnen an militärischer Erfahrung bei solchen Unterfangen fehlte. Nach zwei Tagen erfolgloser Belagerung zogen sie sich wieder zurück.

Nach der Grabenschlacht ging es dem dritten jüdischen Stamm in Medina, den Banu Qorayza an den Kragen. Man warf ihnen vor, dass sie den Mekkanern während des Angriffs Hilfe aus dem Innern der Stadt zugesichert hätten. Dafür wurden sie hart bestraft. Mohammed liess alle Männer des Banu Qorayza Stammes (es sollen um die 700 gewesen sein) enthaupten und gab ihre Frauen und Kinder für die Sklaverei frei. Auch eine jüdische Frau, die Gattin von Hasan al-Qorazi wurde enthauptet. Sie wurde dafür bestraft, dass sie während der Belagerung ihres Viertels einen Stein auf die muslimischen Angreifer geworfen hatte. Als man ihr sagte, dass sie getötet werde, meinte sie mit einem Lächeln im Gesicht, dass das Leben für sie nun ohnehin keinen Sinn mehr habe. Es wurde überliefert, dass sie lächelnd und fröhlich zur Hinrichtungsstätte geschritten sei als man ihren Namen rief.

Im Jahr 628 n.Chr. kam es zur Waffenruhe von Hudaybiya. Mohammed wollte die Kaaba (den heiligen Klotz in Mekka) besuchen und schloss zu diesem Zweck mit den Mekkanern vorübergehend Frieden.

Im Mai/Juni 628 n.Chr. kam es zum Feldzug der Muslime gegen die Juden der Oase von Khaybar (Palästina). Grund für den Angriff soll die feindselige Haltung dieser Juden gegenüber den Muslimen gewesen sein. Die Ursache dieser Feindseligen Haltung könnte in der Besorgnis über die zunehmende Macht der Muslime sowie in der Vertreibung bzw. Vernichtung der Juden in Medina liegen. Die Bewohner von Khaybar zogen sich zur Verteidigung in ihre Festungen zurück. Die Truppen Mohammeds musste somit jede Festung einzeln einnehmen bzw. solange belagern bis die Belagerten (mangels Nahrung und Trinkwasser) aufgaben. Nach der Eroberung Khaybars wurden die Bewohner gezwungen für die Muslime zu arbeiten und die Hälfte ihrer Erträge den Muslimen abzuliefern. Nach Khaybar traten viele den Muslimen feindliche gesinnten Stämme (vermutlich aus Angst) zum Islam über.

Im Jahr 629 n. Chr. kam es bei der Schlacht von Mutah in Syrien zu einer ersten Konfrontation zwischen den erstarkenden Muslimen und dem christlich byzantinischen Reich. Rund 3000 Muslime griffen damals die christlich-byzantinische Garnison von Mutah an. Kaiser Herakleios konnte den Muslimen ein grosses Heer entgegenstellen. Muslimische Quellen sprechen von bis zu 200’000 Mann, was aber als völlig übertrieben angezweifelt werden muss. Viel eher muss angenommen werden, dass die Muslime mit diesen Übertreibungen angeben wollten. Jedenfalls konnte der Angriff der Muslime zurückgeschlagen werden, weshalb islamische Quellen von einer unentschiedenen Schlacht sprechen.

Eroberung von Mekka: Nach der Schlacht von Mutah im Jahr 630 n.Chr. attakierten die Truppen Mohammeds Mekka und eroberten es. Dies trotz der im Jahr 628 n.Chr. mit Mekka geschlossenen Waffenruhe von Hudaybiya. Nach der relativ unblutigen Eroberung der für den Angriff völlig unvorbereiteten Stadt liess Mohammed zahlreiche seiner Widersacher hinrichten.

Nach der Eroberung Mekkas kam es im selben Jahr (630 n.Chr.) zur Schlacht von Hunain, bei welcher Mohammeds Truppen die Hawazin, einen heidnischen Beduinenstamm besiegten. Diese Schlacht wird im Koran in der Sure 9, Vers 25 erwähnt. Danach folgten die Schlacht von Autas und der Feldzug von Ta’if (Ebenfalls gegen verfeindete arabische Stämme).

Schlacht von Tabuk: Ebenfalls im Jahr 630 nChr. kam es letztlich bei Tabuk (im Nordwesten von Saudiarabien) nochmals zu einer Konfrontation zwischen Mohammeds Truppen und einem christlich-byzantinischen Heer.

Im Jahr 632 n.Chr. ist Mohammed dann im Alter von rund 62 Jahren verstorben. Damit endet auch die Zeit seiner Feldzüge. Was aber keineswegs das Ende der kriegerischen islamischen Expansion bedeutete.

Anmerkung: Der Lebenswandel von Mohammed zeigt, dass Mohammed nicht ohne weiteres mit Jesus verglichen werden kann. Vergleiche zwischen den Feldzügen und Raubüberfällen der Muslime mit den Kreuzzügen und von einzelnen Christen (bzw. christlichen Kirchen) verübten Verbrechen sind auch nicht zulässig. Denn die Taten späterer Christen sind nicht die Taten von Jesus. Mohammed ist nicht einfach irgendein Anhänger einer Religion, er ist der Gründer und Prophet des Islam. Zudem sind Kreuzzüge eine Folge der islamischen Expansion. Wäre der südöstliche Mittelmeerraum in den Händen der christlichen Byzantiner geblieben, hätte es auch keine Kreuzzüge gegeben. Dasselbe gilt für die spanische Halbinsel. Wäre diese nicht auf kriegerischem Weg islamisiert worden, wäre eine Rückeroberung durch die Christen auch nicht nötig gewesen.

Die Schlachten des Mohammed
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11 Gedanken zu „Die Schlachten des Mohammed“

  1. RELIGIONSAUSÜBUNG – auf – ISLAMISCH
    KORANZITATE:
    Wir werden die Wurzel der Ungläubigen ausrotten – 8,7
    Wenn sie sich abwenden werden sie ergriffen und getötet -4,69
    Ergreift und tötet sie wo immer ihr sie findet – 4,59
    Bekämpft sie bis die Religion Allah gehört – 2,193
    Ungläubige unter den Leuten des Buches ( Juden + Christen)
    sie sind von allen Wesen am abscheulichsten – 98,6
    Ergreift sie und tötet sie – 4,8
    Tötet die Ungläubigen -9,5
    Tötet sie wo immer ihr sie findet – 4,89
    Bekämpft sie bis sie den Tribut in voller Unterwerfung Entrichten – 9,29
    Tötet sie wo immer ihr sie findet – 4,91
    Tötet sie, Verführung ist schwerwiegender als töten – 2,217
    Kämpfen ist euch vorgeschrieben – 2,216
    Kämpft auf dem Weg Allahs – 2,190
    Kämpft für Allahs Wohlgefallen – 60,1
    Tötet sie wo immer ihr sie findet – 2,191
    Sie kämpfen für Allah, sie töten und werden getötet – 9,111
    Unsere Boten werden den Tod bringen – 7,37
    Bekämpft sie – 9,14
    Wenn ihr das nicht tut ist Krieg angesagt – 2,279
    Kämpft gegen die, die nicht an den jüngsten Tag glauben – 8,29
    Wenn du sie mit Krieg anpackst verscheuchst du – 8,57
    Kämpft damit keine Verführung stattfindet – 8,39
    Lohn der Ungläubige ist, dass sie getötet, oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgeschlagen werden oder sie aus dem Land vertriebe werden – 6,33
    Wir haben Hass und Zwietracht bis zur Auferstehung gesät – 5,64

    RELIGION: „Nicht nur auf Personen angewandte Gewalt, sondern auch Vereinnahmung und Zerstörung von Wohngebieten: – Mohammed 20Jahre Verbreitet seiner Idee – in der Zeit hat er ca. 66 Kriege geführt die als Raubzüge mit Lukrierung von BEUTE und LANDNAHME – zur KULTUR erhoben haben, sowie ZAHLUNGS – VERPFLICHTEN einforderte.
    – Nebenbei noch 15 Frauen und mindestens einer KINDFRAU mit 9 Jahren –
    – GEWALT GEGEN STÄDTE: Und wie viele Städte haben wir zerstört! Unser Strafe kam bei Nach oder während sie sich mittags ausruhten – 7,4
    Es gibt keine Stadt, die wir nicht vor dem Tage der Auferstehung vernichten oder der (wir) keine strenge Strafe auferlegen werden.
    Dies ist in dem Buch niedergeschrieben – 17,58
    Wir haben bereits Städte rings um euch zerstört; und wir haben die Zeichen abgewandelt, damit sie sich bekehren mögen – 46,27
    Und wenn Wir eine Stadt zu zerstören beabsichtigen, lassen Wir Unseren Befehl an ihre Wohlhabenden ergehen; wenn sie in ihr freveln, so wird der Richtspruch gegen sie fällig, und Wir zerstören sie bis auf den Grund. – 17,16 . – stehen stellvertretend für viele Andere – [

    Um die Schlächter zu beruhigen, versichert ihnen ALLAH, – Nicht ihr habt sie erschlagen, sonder Allah erschlug sie, nicht ihr habt geschossen sondern Allah gab den Schuss ab 8,17 –
    weierts der Lohn der Ungäubigen ist der Tot 2,191

    DIE AUFFASSUNG; OB ISLAM TOLERANZ, FRIEDEN, ODER UNERWERFUNG BEDEUTET; IST AUF GRUND VORHERIGE TEXAUSZÜGE B E L A N G L O S

  2. Ich hätte mehr Antworten zu diesem Artikel erwartet. Dass dem nicht so ist zeugt von der dummen Ignoranz der schweigenden Mehrheit. Die Leute schauen offenbar lieber weg, wollen die Wahrheit nicht wahrhaben anstatt dass sie sich ihr stellen und sich mit ihr auseinandersetzen.

    Das zeigen auch die Diskussionen mit den linksgrünen Verharmlosern. Sie streiten ab, sie leugnen, sie ignorieren und sie lenken ab. Und alles nur um eine Religion zu verteidigen, die mit dem Schwert verbreitet wurde und deren Gründer eine höchst zweifelhafte Figur ist.

    Sie sprechen lieber von Toleranz, Barmherzigkeit und Mulitkulti. Wenn man dann von dieser zweifelhaften Figur eine Karikatur macht, sieht man wieviel von dieser Toleranz und Barmherzigkeit, die vorher vollmundig gepriesen wurde, übrig bleibt. Die Antwort ist simpel: Es bleibt davon NICHTS übrig. Siehe Tumulte im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen. Wie es scheint, hoffen sie auf das Vergessen.

  3. würde gerne eine richtig konstruktive Antwort zud iesem Thema abgeben, ich denke jedoch das man das ganze doch ziemlich mit den Kreuzzpügen vergleichen kann. Weiteres kann ich dazu aber noch nicht sagen da ich mich im moment mit diesem Thema am auseinandersetzen bin und mich erst vollends informieren muss befor ich hier etwas behaupte!

    Artikel ist intressant.

    gruss
    yannik

  4. Die Zitate oben zeigen nichts anderes als dass der Koran ein Buch aus sehr fernen Tagen ist. Der Koran, die Bibel und andere Bemühungen, die Welt mittels religiösem Dogma erklären zu wollen sind aus der Sicht eines aufgeklärten Menschen des 21. JH. irrelevant.
    P.S. Wir wollen der Fairness halber den Begriff „Kreuz&Schwert“ nicht vergessen.

  5. Yannick, die Kreuzzüge kann man nicht mit der islamischen Expansion vergleichen. Ohne islamische Expansion hätte es die Kreuzzüge nie gegeben.

    Zu deiner Information: Der Islam breitete sich mit dem Schwert aus. Dabei wurde christliches Land unterworfen. Die christlichen Länder waren die Türkei, Syrien, der Libanon, Jordanien, Palästina-Israel, Nordafrika und Spanien. Diese Länder gehörten zum Christlich-Byzantinischen Reich. Mit Ausnahme von der iberischen Halbinsel, welche Bestandteil des katholisch-christlichen Westgotenreichs war. (Die Byzantiner waren orthodoxe Christen wie es sie im Ostblock, in Griechenland, Armenien, Israel und Aegypten heute noch gibt)

    Ziel der Kreuzzüge war es, dass den Christen von den Muslimen gestohlene Land zurückzuerobern. Es ist eine völlige Verkennung der Faktenlage, wenn man die Kreuzzüge mit der islamischen Expansion geichsetzt. Wie gesagt, es wäre ohne das Eine nicht zum Anderen gekommen. Kennst du das Gesetz von Aktion und Reaktion? Ohne Aktion gibt es keine Reaktion, wobei die Reaktion nicht das Gleiche ist wie die Aktion. Dennoch gehört es zusammen wie Ying und Yang.

    Andi, einige Schlachten Mohammeds sind im Koran erwähnt. Der Rest ist Bestandteil der für den Islam genausowichtigen Überlieferung. Die Maghazi-Literatur habe ich ja bereits erwähnt. Zudem kennt man natürlich auch Berichte der Gegner des Islams.

  6. Als im Jahre 711 n. Chr. Tarik Ibn Siyad mit 7.000 Mann die Meerenge von Gibraltar überquerte, erfolgte der erste Angriff der Muslime auf Europa, dem 1354 der zweite mit der Überschreitung der Dardanellen durch die Osmanen, dem führenden Stamm der türkischen Völker Anatoliens, folgte. Heute wohnen wir dem historischen Geschehen der dritten aggressiven Expansionswelle des Islam bei, die unter anderem mit der Gründung der Muslimbrüderschaft im Zusammenhang steht und ihren Anfang nahm.

    Als eines Abends im März 1928 in der ägyptischen Stadt Ismailia eine Gruppe von sechs jungen Männern an die Tür von Hasan al-Banna (1906-1949), einem zweiundzwanzigjährigen Grundschullehrer mit großen Kenntnissen in islamischer Theologie, klopfte, um ihn zu ihrem Leiter und geistigen Führer zu ernennen, wurden der Keim und der Grundstein gelegt für eine islamische Bewegung, die sich entfaltete und bis heute wirkt. Sie gab sich den Namen „Muslimbruderschaft“ (Hizb al-Ikhwan al-Muslimun) und das aufschlussreiche Motto: „Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Djihad ist unser Weg. Auf dem Weg Allahs zu sterben ist unsere größte Hoffnung“.

    Der keimhafte Anfang dieser kleinen Gruppe war zunächst gekennzeichnet durch eine intensive Rückbesinnung auf die Ursprünge und die Fundamente des Islam, verbunden mit einer von religiöser Inbrunst getragenen missionarischen Aktivität, die sich, ausgehend von Ägypten, stetig weitete und sich heute auf die ganze Welt erstreckt. Dieser geistige Aufbruch war als Antwort auf den damaligen dominierenden Einfluss der westlichen und christlichen auf die östliche und islamische Welt gedacht. Es sollte ein Weckruf sein an die schwindende Macht des Islam, die sich beispielsweise auch in der Abschaffung des letzten Kalifats durch Mustafa Kemal Atatürk im Jahre 1924 zeigte.

    Konnte der erste Angriff auf Europa im Jahre 732 n. Chr. von Karl Martell durch die Siege bei Tours und Poitiers abgewehrt und der zweite Angriff mit der Niederlage der Muslime bei der zweiten Belagerung Wiens im Jahre 1683 n. Chr. beendet werden, so stehen wir heute mitten in einem Geschehen weltbewegenden Ausmaßes mit ungewissem Ausgang. Die dritte Angriffswelle hat eine andere Form der Kriegführung und Auseinandersetzung, sie setzt auf Einwanderung, Vermehrung und Terror. Die Islamisierung erfolgt diesmal von innen heraus, unter Verwendung der Kampfmittel und Möglichkeiten, welche die Demokratie und das Rechtssystem des Westens selbst, in Verbindung mit der Demographie, bieten.

    Grund genug also, den Gedanken und Plänen der Muslimbrüder Aufmerksamkeit zu schenken und die Frage zu stellen, nach welchen Prinzipien heute die Islamisierung Europas betrieben wird.

    Selbstverständlich versuchen die Muslime mit allen Mitteln ihre wahren Absichten vor den Ungläubigen zu verbergen. Natürlich bemühen sie sich ihr Tun zu verharmlosen und täuschen Friedfertigkeit gemäß dem islamischen Gebot der „taqiya“ (arab.: Vorsicht, Verstellung) vor. Mehr durch Zufall wurde ein Dokument von den Schweizer Behörden im November 2001 während einer Razzia entdeckt, das auch für uns etwas Licht ins Dunkel der Gründe und Hintergründe dieser Islamisierungspläne bringt.
    Zunächst blieb die Information über dieses Dokument, das in Terrorabwehrkreisen als „The Project“ bekannt ist, und die Diskussion über seinen Inhalt auf die abgeschirmte Welt westlicher Geheimdienste beschränkt. Aus diesem heute öffentlich bekannten Strategiepapier der Muslimbrüder sind nachfolgend einige Punkte angeführt:

    • Infiltration und allmähliche Übernahme bereits bestehender muslimischer Verbände und deren Ausrichtung nach den Zielen und Plänen der Muslimbruderschaft.

    • Netzwerkbildung und abgestimmte Aktionen zwischen verschiedenen islamischen Organisationen.

    • Vermeidung offener Allianzen mit bekannten Terrorgruppen und einzelnen Islamisten, um in der Öffentlichkeit den Anschein zu erwecken, eine moderate Haltung einzunehmen.

    • Anwendung von Täuschung und Lüge, um die beabsichtigten langfristigen Ziele zu verschleiern, sofern es sich mit den Gesetzen der Scharia vereinbaren lässt.

    • Aufbau einer intellektuellen islamischen Gemeinde mit Think Tanks und Anwaltszirkeln.

    • Aufbau eines sozialen Netzwerks mit Schulen, karitativen Einrichtungen und Krankenhäusern, die alle den Idealen der Muslimbruderschaft verpflichtet sind, um auf allen Ebenen für Kontakte Gleichgesinnter zu sorgen.

    • Unterstützung von Djihad-Bewegungen überall in der Welt: mit Gebeten, Propaganda, Personal, Geld, Technik und Logistik.

    • Erhebung der Frage der Zukunft der Palästinenser zur Zukunftsfrage für alle Muslime.

    • Schüren des Hasses von Muslimen gegenüber Juden und Zurückweisung jedweden Versuches, gemeinsam friedlich mit Juden leben zu können.

    • Suche nach Geldquellen, um den Djihad überall in der Welt finanziell unterstützen zu können.

    Man ist betroffen und empört. Betroffen wegen der abgrundtiefen Bösartigkeit, empört über die Raffinesse, mit der wir Ungläubige belogen und betrogen werden sollen. Es ist erschreckend, aber leider tatsächlich so, dass diese für unsere Begriffe abartige Moral keineswegs eine Verfälschung durch die Muslimbruderschaft darstellt, sondern fest auf dem Fundament der Religion selbst steht, genau so wie sie Mohammed selbst verkündet und vorgelebt hat. Der Islam bestätigt in ungeschminkter Form, was er schon immer war, jedoch historisch in den verschiedensten Verkleidungen vorgetragen hat:
    eine Ideologie, die Machtpolitik mit Gewalt betreibt und mit Religion begründet (sinngemäß nach H.-P. Raddatz, „Von Allah zum Terror?“, S. 147).

    Diese Aktivitäten der sunnitischen Muslimbruderschaft sind mit dem 50-Jahresplan der iranischen Führung im Einklang, der Ende der 90er Jahre bekannt gegeben wurde. Laut eines iranischen Dokuments besteht der Plan darin, die Islamische Revolution durch Predigten, die Ermunterung schiitischer Emigration, den Immobilienerwerb, den Aufbau politischer Organisationen, die Infiltrierung der lokalen politischen Apparate und die Übernahme verschiedener Parlamente und Schaltzentralen politischer Macht in die Nachbarstaaten und darüber hinaus zu exportieren (Jonathan D. Halevi und Ashley Perry: „Die globale Reichweite der Hisbollah“).

  7. Alexander Müller schrieb am 16. August 2009:
    „Die Leute schauen offenbar lieber weg, wollen die Wahrheit nicht wahrhaben anstatt dass sie sich ihr stellen und sich mit ihr auseinandersetzen.“

    Der Islam hat neben rituell-religiösen Bestandteilen, die man mit den so genannten „Fünf Säulen des Islams“ in Verbindung bringen kann, auch einen unabdingbaren politischen und einen ebenso wichtigen eschatologischen Aspekt.
    So wie Marx von einem paradiesischen Urzustand ausgeht, der atheistisch, klassenlos und konfliktlos gedacht wird, und der sich nach immanenten dialektischen Entwicklungsgesetzen entfaltet, bis er sich am Ende, nach langem Kampf zwischen den neu entstandenen Klassen und Religionen, zu einer erdumspannenden klassenlosen Brudergemeinschaft entwickelt, so liegt auch dem Islam die Idee einer zielstrebigen Menschheitsentwicklung mit einem Endzustand zu Grunde.

    Abgesehen davon, dass jeder der sich Allah unterwirft ein Moslem ist, und somit Adam der erste Moslem war, liegt doch erst im so genannten „Medina Modell“ der Keim und das Vorbild der künftigen Ausgestaltung und das Urbild des Endzustandes beschlossen. Das Gesetz und der Antrieb sind die Scharia und der Djihad, das Ziel aber ist die Menschheit als umma mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden an der Spitze. Der Djihad, der Einsatz für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und der Kampf gegen alles Unislamische, ist somit ein unverzichtbarer dynamisch-expansiver Bestandteil des Islams und einem Moslem als allzeit gebotener Auftrag und Antrieb mit auf den Lebensweg gegeben.

    Wir stehen nach islamischer Auffassung in einer letzten Entwicklungsphase, die mit der Vorstellung der Judenvernichtung, gemäß eines Ausspruches Mohammeds, in Verbindung gebracht wird: „Eines Tages wird zwischen den Muslimen und den Juden ein großer Krieg ausbrechen. Der Jüngste Tag wird erst dann anbrechen, wenn auch der letzte Jude von der Bildfläche verschwunden ist.“ Es ist also Mohammed der Judenschlächter von Medina, auf den sich sowohl die Sunniten, als auch die Schiiten bei ihrem Vernichtungswahn berufen können.

    Für den Sunniten Muhammad Tantawi, Großmufti von Ägypten und Azhar-Scheich, besteht kein Zweifel daran, dass man zu den Anfängen der Lehren des Islams zurückkehren muss, um den Feind Allahs nach dem Vorbild Mohammeds zu bekämpfen und die heilige Erde von den Juden zu reinigen. „Er gab ein Rechtsgutachten (Fatwa) heraus, dem zufolge Attentäter gerade dann auch als Märtyrer zu gelten haben, wenn bei ihren Anschlägen jüdische Frauen und Kinder – und damit die Zukunft Israels – in den Tod gerissen werden. Als seinen Vorläufer und Gewährsmann zitiert er keinen Geringeren als Adolf Hitler, der sich seinerseits auf eine Gewalt vermittelnde Gottheit bezog: ´Indem ich mich der Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn´“ (H.- P. Raddatz).

    „Irans Regierung ist die erste, die einen anderen UN-Mitgliedsstaat vernichten will. Sie ist die erste, die die Holocaust-Leugnung als außenpolitische Kampagne betreibt. Ahmadinedschad plus Atomwaffen: Das ist der zweite Holocaust.

    Gleichwohl weigert sich die Mehrheit, der Gefahr ins Auge zu sehen. …. Bis heute wird auf die Holocaust-Leugnung in Teheran und die Vernichtungsdrohung gegen Israel geradezu gleichmütig reagiert. …. Ahmadinedschad glaubt an das, was er sagt. Die Worte, mit denen er die Konferenz der Holocaust-Leugner in Teheran beendete – „Das zionistische Regime wird wegradiert und die Menschheit befreit werden“ – sind ernst gemeint. Wie Hitler die Menschheit mit dem Judenmord zu „befreien“ suchte, glaubt Ahmadinedschad die Welt durch Israels Vernichtung zu „befreien“. Seine Wahnvorstellung vom Holocaust ist nicht gespielt. Zu Jahresbeginn beschwerte sich Irans Regierung bei den Vereinten Nationen über diejenigen, die den Holocaust nicht leugnen: „Geschichte kann nicht so umgeschrieben werden, wie es dem israelischen Regime gerade passt.“
    Während der Präsident den Holocaust leugnet, ist er von der Rückkehr und dem Beistand des ´verborgenen Imam´ beim nuklearen Schlagabtausch fest überzeugt“ („Berlin-Teheran:
    Eine(un-)heimliche Allianz“, von Matthias Küntzel ).

  8. Alexander Müller schrieb am 16. August 2009:
    „Und alles nur um eine Religion zu verteidigen, die mit dem Schwert verbreitet wurde und deren Gründer eine höchst zweifelhafte Figur ist.“

    „Allah brachte die Muslime auf die Welt, damit sie die Welt erobern und beherrschen und bevölkern. Wenn ein Volk sich dem Willen Allahs widersetzt und sich weigert, muslimisch zu sein, dann wird es zu Sklaven der Muslime werden und Steuern an die islamische Obrigkeit bezahlen. Diese Völker werden hart arbeiten, und ihr (Muslime) werdet Nutzen daraus ziehen“ (Umar ibn al-Khattab).
    Das sind keine leeren Worte eines Utopisten, sondern das Programm islamischer Expansionspolitik wie sie schon in den Anfängen verkündet wurde.
    Ein Szenario für „die Zukunft des Islams“ wie es Mohammed Taqi Partovi Sabzevari dargestellt hat, sieht ähnlich aus: „Der Allmächtige verhieß, der Tag werde kommen, an dem die gesamte Menschheit vereint unter dem Banner des Islam lebt, an dem der Halbmond, das Symbol Mohammeds, überall herrscht“.
    Diese Verheißungen Allahs gelten uneingeschränkt für alle Muslime und für alle Zeiten, so auch für die unsrige, und sie werden als immerwährender Auftrag an alle Muslime verstanden.

    Durch einen Blick in die Geschichte des Islams, zurück bis zu den Zeiten Mohammeds werden diese Grundauffassungen und das daraus folgende Vorgehen bestätigt und als islamimmanent erkennbar:
    Im zehnten Jahr nach der Auswanderung (hidjra) ließ Mohammed einen Erlass verkünden, der die „Schriftbesitzer“ vor die Wahl stellte, zum Islam zu konvertieren, Kopfsteuer zu zahlen oder getötet zu werden.
    Ali Dashti bemerkt ganz sachlich und richtig: „Mohammeds Verkündigung dieses Erlasses nach der Vertreibung und Vernichtung der Juden, die Inbesitznahme der jüdischen Dörfer Khaybar und Fadak und die Eroberung Mekkas zeigen deutlich, dass der Islam, wenn er einmal an die Macht gekommen ist, keine höfliche und vernünftige Diskussion mit Andersdenkenden für nötig erachtet. Die Sprache des zukünftigen Gesprächs mit ihnen war die des Schwertes“ („23 Jahre“; S. 154). Schließlich erteilte der Gesandte Allahs den Befehl, „jeden Juden zu töten, den man ergreifen kann“.

  9. Es ist schon so, die Bibel wurde durch mehrere Päpste immer wieder abgeändert, nach Belieben verschönert oder an die Zeit angepasst. Wobei ich sagen muss, dass dies auch nicht immer gut war. Jedoch hat der Kuran eine Anpassung an die heutige Zeit nicht, nie, erlebt. Das Resultat ist, dass er überaus barbarische Texte in sich vereint! Es gibt nur den türkischen Kuran, der etwas moderner ist als der Arabische. Aber gerade die Araber versuchen mit Ihrem Oel-Geld in Europa grosse Moscheen inkl. Minarette zu bauen. Die finanzielle Unterstützung auch für Hass-Prediger kommt von da. Es gibt aber viele Muslime in der Schweiz und in Europa, die die Entwicklung mit Sorge betrachten, denn vorallem Ex-Muslime sind nicht davon begeistert, dass der Islam hier Boden gewinnt.

  10. Keiner weiss was stimmt aber trotz dem glaubt man an seinen Glauben !! ich bin froh Muslime zu sein .. !! Natüürlich ist jeder stolz auf das was er iist ! ist auch normal . aber man braucht die anderen nicht auszustossen von allen anderen nur weil (Sie) einen anderen Glauben haben !! Jeder Mensch hat Rechte und darf auch dazu stehn !!Egal WER ! & Es heisst nicht nach jedem Probelm es waren die ausländer . ! ich gebe zu wir machen auch manchmal Probleme Nur weil wir ausläder sind ! wie zum beispiel in der schweiz oder deutschland heisst es meistens in schullen oder andereen orten das es sicher ausländer sind was aber nicht allen Zu triftt es gibt auch Menschen deren daas gliech ist und auch dazu stehn .. ¨¨! immer in schuld zu betrachtet werden ist nicht sehr Toll. Und wir Ausländer nehmen auch nicht deren J0bs wweg .. ! wir aberbeiten genau gleich viel und bekommen auch genau gleich viel wie jeder andere .. deswegen sind wir nicht schuld wen wir und eine arbeit erscafft haben ! Wir kämpfen genau gleich wie ein schweizer. !! Das Leben ist auch eigentlich dazu da um es zu Leben in Frieden um Gklücklich zu sein und nicht um zu Kriegen .. Man soll es Geniessen und ich bin froh das ich mit allen Gut auskome egal was er ist . ! Weil das keine Rolle spieltt!

    das waar’s mal war nur mal meine Meinung dazuu

  11. @Medina
    Frag doch mal die Genitalverstümmelten Mädchen, Erschossenen Ehebrecherinnen, erhängte Schwule, unterdrückten Frauen Siehe „Allahs Töchter“ und die Familienangehörigen der Getöteten Christen in der Türkei wie sie zur Mörderreligion Mohameds stehen und was wie weit eine Rolle spielt.

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