Ist Werner De Schepper ein Sex-Grüsel?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 20. Dezember 2017 | 1.182 mal gesehen

Werner De Schepper steht offenbar unter Verdacht über längere Zeit mehrere Mitarbeiterinnen sexuell belästigt zu haben. Dies berichtet persoenlich.com, das Kommunikationsportal der Schweizer Kommunikationswirtschaft und bezieht sich dabei auf einen Artikel im «Tages-Anzeiger». Gestützt auf zwölf Quellen soll Werner De Schepper Mitarbeiterinnen bedrängt und an Po, Beinen oder Brust berührt haben. Dies soll am Arbeitsplatz, im Lift, an Firmenfesten und im öffentlichen Raum geschehen sein und teilweise von Dritten bezeugt sein. Mehrmals soll es überdies zu ungewollten Küssen gekommen sein. Manche Frauen sollen auch die Doppelmoral des Katholiken De Schepper beklagt haben.

Werner De Schepper
Bild: Ausschnitt Artikel auf Persoenlich.com

Was mich erstaunt ist, wie in der Schweizer Medienlandschaft darüber berichtet wird. Es wird nämlich kaum berichtet. Der Blick der noch vor wenigen Tagen über mehrere Wochen in einer regelrechten Hetzkampagne über den  deswegen mittlerweile vom Amt zurückgetretenen CVP-Nationalrat Yannick Buttet berichtete, hüllt sich in Schweigen. Buttet kam ins Visier der Hetzzeitung weil er alkoholisiert und wahrscheinlich im Liebeskummer nachts bei seiner Ex-Geliebten geklingelt hat. Andere Zeitungen tun es dem Blick gleich und schweigen ebenfalls. Einzig der Tagesanzeiger hat quasi unter vorgehaltener Hand darüber berichtet, den entsprechenden Artikel aber hinter einen Paywall versteckt. Er kann also nur von Abonnenten oder gegen Bezahlung online gelesen werden. Keine einzige Zeitung hat die Frage aufgeworfen ob Werner De Schepper angesichts der gegen ihn erhobenen Vorwürfe noch als Co-Chefredaktor der Schweizer Illustrierten tragbar ist. Bei Buttet wurde diese Frage von Blick jedoch umgehend gestellt.

Was ist da los mit der Schweizer Presse? Diese Ungleichbehandlung in der Medienberichterstattung ist schon sehr auffällig weil frappant. Es liegt wahrscheinlich daran, dass Werner De Schepper Journalist ist. Er ist Co-Chefredaktor der Schweizer Illustrierten, zuvor war er Chefredaktor beim Blick. Er war also verantwortlicher Chef für eine der grössten Hetzzeitungen der Schweiz.

Während Yannick Buttet in einer regelrechten Hetzkampagne unter dem Vorwand von Moral und Ethik vom Blick quasi zum Rücktritt gezwungen wurde, wird bei Werner De Schepper einfach weggeschaut. Dies obwohl ihm ähnliche Verfehlungen vorgeworfen werden. Hier wird deutlich wie verlogen die Medienberichterstattung in der Schweiz ist. Es wird mit zweierlei Mass gemessen, je nachdem gegen wen Vorwürfe erhoben werden. Auch der Tagesanzeiger hat seine Artikel über Yannick Buttet  nicht hinter einer Paywall versteckt, denn es sollten ja möglichst viele Menschen mitkriegen was Buttet vorgeworfen wird.

Ebenfalls interessant ist wie lethargisch die Öffentlichkeit diese ungleiche Medienberichterstattung hinnimmt. Die meisten Zeitungsleser hetzen also offenbar hauptsächlich gegen jene Leute, die ihnen von der Mainstreampresse häppchenweise zum Frass vorgeworfen werden. Wenn die Presse über jemanden nicht berichtet, hält sich die Kritik gegen diese Person hingegen in engen Grenzen. Selbst wenn es sich dabei um einen hochstehenden und bekannten Journalisten mit Führungsfunktion handelt. Das ist schon erstaunlich und in Hinblick auf den Zustand unserer Gesellschaft äusserst beängstigend.

Sex-Grüsel
Bei Weinstein war der Blick schnell mit dem Begriff Sex-Grüsel zur Stelle. Über den ehemaligen Blick-Chef, dem Ähnliches vorgeworfen wird, wird hingegen geschwiegen.

Mich bestärkt das in meiner Haltung, dass wir keine vom Staat subventionierte Presse und TV-Sender brauchen. Denn die Schweizer Medien berichten nicht fair, sie berichten einseitig und unausgewogen. Ich weigere mich deshalb strickt auch nur eine einzige Zeitung zu abonnieren. Auch die Artikel, die sich hinter einer Paywall verstecken schaue ich mir aus Prinzip nicht an. Deshalb beziehe ich mich in diesem Artikel auch explizit auf die Informationen, welche auf Persoenlich.com zu lesen sind. Ich will auch nicht, dass eine solch unfaire Berichterstattung mit Steuergeldern gefördert wird. Daher werde ich auch klar für die NoBillag-Initiative stimmen.

Semiten Antisemitismus vorzuwerfen ist absurd

Von Alexander Müller veröffentlicht am 11. Dezember 2017 | 121 mal gesehen

Die Anerkennung Jersusalems als Hauptstadt von Israel durch die USA wurde in der arabischen Welt heftig kritisiert. In wütenden Protesten wurde von Arabern Hass gegen Israel und Juden geäussert. Dies wiederum veranlasste im deutschsprachigen Raum viele Linke dazu, schwere Antisemitismus-Vorwürfe gegen die arabischen Demonstranten zu erheben. Doch ist hier die Antisemitismuskeule wirklich angebracht?

Juden sind nicht die einzigen Semiten, auch Araber sind Semiten. Die arabischen Demonstranten demonstrierten nicht gegen alle Semiten, zu denen sie ja selbst gehören. Sie demonstrierten einzig gegen Israel und gegen Juden. Somit kann ihnen mit Sicherheit kein Antisemitismus unterstellt werden. Es kann ihnen hingegen eine antiisraelische Gesinnung, Judenhass und allenfalls noch Antijudaismus unterstellt werden. Das ist aber alles kein Antisemitismus.

Es ist übrigens aus meiner Sicht auch falsch den historischen Nationalsozialisten Antisemitismus vorzuwerfen. Die Nationalsozialisten zelebrierten einen ausgeprägten Judenhass und einen Antijudaismus. Sie arbeiteten aber auf der anderen Seite mit Arabern also mit Semiten zusammen. Der Grossmufti von Jerusalem war als Palästinenser Semite und einer der engsten Verbündeten von Hitler. Somit ist der Antisemitismus-Vorwurf auch hier falsch.

Antijudaismus kann übrigens auch zahlreichen frühen christlichen Würdenträgern wie zum Beispiel dem Reformator Martin Luther unterstellt werden. Die frühen Christen warfen Juden die Misshandlung und Kreuzigung von Jesus Christus vor. Freilich waren nicht alle Juden für die Kreuzigung verantwortlich, so war Jesus selber ein Jude und seine ersten Anhänger waren auch Juden. Dennoch geht der Tod von Jesus gemäss der christlichen Bibel auf das Konto von Juden, konkret auf das Konto der Pharisäer.

Jesus kritisierte die Pharisäer heftig als Heuchler und untergrub damit ihre Machtposition. Das gab ihnen ein Motiv in beseitigen zu lassen. Die Pharisäer waren fundamentalistische Juden, die viel Wert auf traditionelle religiöse Rituale und Bräuche legten. Es gibt sie auch heute noch, doch sie werden nicht mehr Pharisäer genannt. Die Kritik von Jesus wird in der Bibel klar erwähnt.

Zitat aus der Bibel: „Ihr Pharisäer, ihr macht den Becher und die Schüssel aussen sauber, aber innen seid ihr voll von Gier und Schlechtigkeit. Ihr Unvernünftigen! Hat nicht der, der das Äussere gemacht hat, auch das Innere gemacht?“ (Lukas 11:39, 40)

In der Bibel werden auch jene genannt, die den Tod von Jesus Christus zu verantworten haben. So steht unter Matthäus Kp. 26, Vers. 59-66 und Kp. 27, Vers 1 folgendes:

„Kp. 26, 59 Die Hohenpriester aber und die Ältesten und der ganze Rat suchten falsch Zeugnis gegen Jesus, auf dass sie ihn töteten, 60 und fanden keins. Und wiewohl viel falsche Zeugen herzutraten, fanden sie doch keins. Zuletzt traten herzu zwei falsche Zeugen 61 und sprachen: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen ihn bauen. (Johannes 2.19-21)  62 Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts zu dem, was diese wider dich zeugen? 63 Aber Jesus schwieg still. Und der Hohepriester antwortete und sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seist Christus, der Sohn Gottes. 64 Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch ich sage euch: Von nun an wird’s geschehen, dass ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels. 65 Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Siehe, jetzt habt ihr seine Gotteslästerung gehört. 66 Was dünkt euch? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig!“

Kp. 27, 1 Des Morgens aber hielten alle Hohenpriester und die Ältesten des Volks einen Rat über Jesus, dass sie ihn töteten. 2 Und banden ihn, führten ihn hin und überantworteten ihn dem Landpfleger Pontius Pilatus.

Auch heute gibt es in Israel noch Juden, die sich abschätzig über Jesus äussern. Hier ein Beispiel:

Antijudaismus und Judenhass haben viel mit Religion und Politik zu tun.

Im Grunde genommen verstehe ich die Palästinenser. Ich hätte auch ein Problem damit, wenn mein Land plötzlich von Fremden besetzt wird, die dann behaupten es sei ihr Land, weil es ihnen ihr Gott versprochen habe. Absurder geht es ja kaum noch!

Mythos JESUS

Von Alexander Müller veröffentlicht am 10. Dezember 2017 | 60 mal gesehen

Bald ist wieder Weihnacht. Doch viele Menschen von heute feiern etwas ohne noch zu wissen was. Grund genug, das Christentum einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das heutige Christentum beruht auf Legenden und beruht sowohl auf jüdisch-christlichen als auch auf heidnischen Einflüssen. Die zentrale Figur des Christentums ist Jesus Christus. Jesus Christus ist historisch betrachtet eine nebulöse Figur. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass es Jesus Christus gegeben hat. Es gibt historische Erzählungen, die darauf hinweisen, dass es eine historische Figur namens Jesus Christus gegeben hat. Was das aber für ein Mann war ist unklar. Sohn Gottes war zur Zeit als Jesus gelebt haben soll ein Titel für Mächtige. Späterere Generationen wussten das nicht mehr und interpretierten diesen Titel falsch.

Die Bibel ist ein Werk, das aus rachsüchtigen und vom Talionsprinzip geprägten jüdischen Schriften im Alten Testament und den christlichen Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes im Neuen Testament besteht. Der Kanon der Bibel, also was in der Bibel steht, wurde 325 n.Chr. im Konzil von Nicäa in der heutigen Türkei festgelegt. Dieses Konzil wurde von Kaiser Konstantin I. einberufen und sollte einen innerkirchlichen Zwist zwischen den verschiedenen christlichen Strömungen beenden.

Der folgende Film befasst sich mit Jesus, dem Konzil von Nicäa und dem Dogma der Trinitätslehre.

Meiner Meinung nach sollten die Leute ihr Hirn einschalten und die Dinge in dieser Welt kritisch hinterfragen anstatt einfach wie blinde Schafe irgendeiner Strömung zu folgen oder irgendeinem Glauben zu verfallen. Weiter glaube ich nicht, dass Menschen glücklich werden, wenn sie sinnentleert irgendwelche religiösen Feste feiern, deren Bedeutung sie nicht verstehen bzw. kennen.

Katholiken „verbessern“ Bibel

Von Alexander Müller veröffentlicht am 9. Dezember 2017 | 59 mal gesehen

Die neue katholische Bibelübersetzung wurde Geschlechtsneutral neu gestaltet. So wurden z.B. Adam und Mann durch MENSCH ersetzt. Damit machen die Katholiken deutlich, dass die Bibel ein Sammelwerk von menschlichen Schriften ist, die je nach Zeitgeist beliebig geändert werden. Somit ist nichts Göttliches daran. Es sind von Menschen erzählte unbelegte Geschichten und nichts weiter.

Adam und Eva
Adam und Eva sind jetzt MENSCHEN und nicht mehr MANN und FRAU.

Dasselbe trifft natürlich auch auf andere religiöse Werke z.B. von Juden und Muslimen zu. Das alte Testament besteht ja aus jüdischen Schriften und Mohammed hat viel von Juden und Christen abgekupfert als er seine Religion erfand. Doch stellt euch mal vor, was passieren würde wenn der Koran „Geschlechtsneutral“ angepasst würde. Mich würde es nicht erstaunen, wenn es zu einer weltweiten Intifada käme und die für die genderkonforme Übersetzung Verantwortlichen sich wie Salman Rushdie verstecken müssten. Das wird jedoch kaum geschehen, denn gläubigen Muslimen ist ihr Koran heilig. Die würden es nicht wagen ihren Koran Genderkonform zu ändern bzw. sich als Menschen anzumassen „Gottes Worte“ zu verbessern. Und eine orthodoxe Jüdin, die sich wie ein Mann kleidet habe ich auch noch nie gesehen. Aber heutigen Christen ist ja nichts mehr heilig und darum ist das Christentum am Arsch.