Die Scheinheiligkeit von Ronnie Bernheim

Von Alexander Müller veröffentlicht am 15. Juli 2016 | 978 mal gesehen

Heute wurde auf Radio SRF 1 ein Interview mit Ronnie Bernheim ausgestrahlt. Im Interview wurde Bernheim als Unternehmer dargestellt. Dies obwohl er als Sohn des Firmengründers wohl durch Erbschaft und allenfalls Schenkung in den Besitz seiner Firmenanteile gelangte und sich somit ins gemachte Nest setzen konnte. Er besitzt Anteile an der Mondaine Watch Ltd. Im Interview ging es um Bernheims Hobbytätigkeit für die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus.

Ronnie Bernheim
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Der 1950 geborene Jude Bernheim erläuterte im Interview weshalb es ihm ein solch grosses Anliegen sei, sich für die Stiftung, die sich angeblich gegen Diskriminierung einsetzt, zu betätigen. Seine Erläuterung begann mit dem allgemein bekannten jüdischen Gejammer über Verwandte, die den Holocaust erlebt haben. So soll dies auch bei seiner Mutter der Fall gewesen sein. Weiter habe er in Südamerika Bekanntschaft mit den dortigen Militärdiktaturen gemacht, was ihn bewogen habe sich für eine demokratische, weltoffene und multikulturelle Gesellschaft einzusetzen.

Aus Bernheims Äusserungen im Interview ging hervor, dass er kein Intellektueller ist. Seine Aussagen waren oberflächlich, scheinheilig und widersprüchlich.

So ist Bernheim laut eigener Darstellung z.B. für eine demokratische Gesellschaft. Doch warum kämpft er dann mit seiner GRA Stiftung so verbissen gegen die Meinungsäusserungsfreiheit? Diese ist ja die entscheidende Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wenn er sie bekämpft, kann er gar nicht für Demokratie sein. Wahrscheinlicher ist, dass er für eine Scheindemokratie ist, in der Leute wie er und Organisationen wie die GRA Stiftung diktieren können was gesagt werden darf und was nicht.

Und wie sieht es mit dem scheinbaren Kampf gegen Diskriminierung aus? Setzt sich die GRA Stiftung wirklich gegen Diskriminierung ein? Was ist Diskriminierung überhaupt? Diskriminierung ist laut Definition die Benachteiligung und Herabwürdigung von Personen und Personengruppen. Die GRA Stiftung tut genau das. Sie etikettiert Menschen, die nicht ins Weltbild von Ronnie Bernheim und seinen Mitstreitern passen als Rassisten und Antisemiten, prangert diese auf ihrer Website öffentlich an und würdig diese damit herab. Diese Stiftung tut also genau das, was sie angeblich bekämpft.

Die GRA Stiftung diskriminiert Menschen und Gruppen von Menschen und setzt sich gegen die freie Meinungsäusserung ein. Sie bekämpft damit eine grundlegende demokratische Grundvoraussetzung.

Es ist wirklich scheinheilig, wenn jemand wie Ronnie Bernheim, der Präsident der GRA Stiftung ist, behauptet, er würde sich für Demokratie und gegen Diskriminierung einsetzen. Das ist geradezu grotesk.

Heutzutage werden Menschen bereits wegen einzelner Äusserungen, sei dies auf Twitter, Facebook usw. als Rassisten und Antisemiten stigmatisiert und kriminalisiert. Die GRA Stiftung wurde von Juden gegründet und wird von Linksextremen unterstützt. Sie engagiert sich als politische Organisation gegen grundlegende demokratische Prinzipien und behauptet gegen Diskriminierung zu kämpfen. Dies obwohl sie selber diskriminiert und mit ihren Medienmitteilungen gegen Menschen aufhetzt. Mir selber ist das passiert. Gegen mich hetzte die GRA Stiftung, weil ich auf Twitter im Ärger über einen radikalen Islamisten folgendes geschrieben hatte:

„Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht…diesmal für Moscheen, damit die Regierung endlich aufwacht.“

Weil in meiner Aussage das Wort Kristallnacht enthalten war, hetzte die GRA-Stiftung mit einer Medienmitteilung, die sie auf deutsch, französisch und englisch verbreitete gegen mich. Ich wurde als Rechtsextremer und Rassist dargestellt, der in einer demokratischen Gesellschaft nichts zu suchen habe. So ein Vorurteil auf der Grundlage einer einzigen Aussage über einen Menschen zu fällen ist grobfahrlässig und unseriös.

Es ist scheinheilig und verlogen wie in der Schweiz mit Menschen umgegangen wird, die sich nicht an die Normen und Regeln von Leuten wie Ronnie Bernheim halten. Normalerweise wird bei einer Aussage berücksichtigt warum jemand etwas gesagt hat, wie er es gemeint hat usw. Bei mir war das nicht der Fall. Bei mir wurde darauf geschaut ob ich SVP-Mitglied bin und dann wurde gleich das Urteil gefällt. Warum ich was gesagt habe, interessierte gar nicht. Das wurde gar nicht für nötig gehalten. Als ich dann ein halbes Jahr nach der Hetzjagd endlich einmal Stellung zu all den Vorwürfen, Vorurteilen und Anschuldigungen nehmen konnte, wurde es als Ausflüchte abgetan. Später hat mir die Gesinnungsjustiz sogar noch meine Stellungnahme auf all die Anschuldigungen vorgehalten um mir meine Persönlichkeitsrechte zu verweigern. Es ist eine Ungerechtigkeit und Scheinheiligkeit sondergleichen. Dafür mache ich Leute wie Ronnie Bernheim massgeblich verantwortlich.

Für mich ist klar, die Antirassismusstrafnorm gehört abgeschafft, denn sie ist ein Instrument der Diskriminierung und Unterdrückung. Menschen werden mithilfe der Antirassismusstrafnorm wegen einzelner Äusserungen verfolgt und kriminalisiert. Sie werden mit dieser Strafnorm zum Schweigen gebracht und ihrer gesellschaftlichen Existenz beraubt. Wegen nichts! So hat mein Tweet z.B. keine einzige Person beleidigt, in der Ehre verletzt oder herabgesetzt. Trotzdem wurde ich deswegen verfolgt und unterdrückt!

Ausserdem gäbe es für Ehrverletzungen, Beschimpfungen usw. bereits Strafnormen und es wäre darüber hinaus sogar möglich zivilrechtlich dagegen vorzugehen. Das geht allerdings nur, wenn sie wirklich Persönlichkeitsrechte verletzen. Die politische Verfolgung von Menschen ist damit zum Glück nicht möglich. Leider ist es jedoch so, dass die Justiz auch bei Ehrverletzungsdelikten aus politischen Gründen zu oft versagt und vor dem Gesetz nicht alle gleich behandelt. Das tut sie aber auch bei der Anwendung der Antirassismus-Strafnorm. So wurde gegen einen Türken, der in einem Inserat mitteilte, dass er keine Schweizer Mieter will, trotz zweier Strafanzeigen nicht einmal ermittelt. Stellen euch vor, was gewesen wäre, wenn ein Schweizer Arbeitgeber in einem Stelleninserat „keine Eritreer“ geschrieben hätte. Der SVP-Generalsekretär und seine Stellvertreterin wurden dann aber wieder verurteilt, weil sie in einem Inserat über zwei gewalttätige Kosovaren vergassen „zwei“ im Titel zu schreiben. Wegen so einer Kleinigkeit und Spitzfindigkeit wurden sie verurteilt! Fälle wie diese zeigen, dass wir in der Schweiz eine politische Gesinnungsjustiz haben, die alles andere als gerecht ist. Diese Justiz orientiert sich nicht nach den Gesichtspunkten der Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit sondern nach politischen Vorgaben.