Das Volk hat nicht immer recht

Von Alexander Müller veröffentlicht am 13. Oktober 2012 | 2.456 mal gesehen

Ein Volk das nicht richtig informiert ist, kann falsche Entscheide fällen. Deshalb ist die Meinungs- und Informationsfreiheit für eine Demokratie so wichtig.

Im Zusammenhang mit der Durchsetzungsinitiative beklagen SVP-Politiker immer wieder, dass der Volkswille umgesetzt werden müsse. Damit haben Sie natürlich recht. Doch es muss auch einmal gesagt werden, dass das Volk nicht immer recht hat! Selbst SVP-Politiker wie Christoph Mörgeli wissen, dass Volksentscheide nicht immer klug sind. So sagte Mörgeli in einem Interview im Zusammenhang mit der Alpeninitiative folgendes:

Quelle

Eine Demokratie ist auf eine faire und ausgewogene Berichterstattung angewiesen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Leute richtig informiert werden. Deshalb ist die Meinungs- und Informationsfreiheit für ein demokratisches Land auch so wichtig. Sie ist die Grundlage für eine gut funktionierende Demokratie!

Leider haben wir in der Schweiz keine faire Berichterstattung. Wir haben praktisch nur noch linke Hetzmedien und die Weltwoche der SVP. Die Massenmedien beeinflussen mit ihrer Berichterstattung die öffentliche Wahrnehmung. Sie entscheiden über welche Themen sie berichten und welche Themen sie verschweigen. Sie beeinflussen mit der Art, der Häufigkeit, der Dauer und der Intensität ihrer Berichterstattung wie ein Thema wahrgenommen wird. Medien haben eine Gatekeeper-Rolle. Die Medien und PR-Fachleute von Parteien und Verbänden sind es, die mit Agenda-Setting entscheiden welche Themen auf die Agenda kommen und zurzeit diskutiert werden.

In der Schweiz haben die Medien auch die Macht kritische Stimmen mit ihren Hetzkampagnen zum Schweigen zu bringen und ihnen die Staatsanwaltschaft auf den Leib zu hetzen. Die Massenmedien können mit Hetz- und Rufmordkampagnen Karrieren beenden und Konzerne in die Knie zwingen. Die Medienlandschaft Schweiz ist in der Hand weniger grosser Medienkonzerne und des staatlichen Schweizer Fernsehens. Die Unabhängigkeit der Berichterstattung der Massenmedien ist fragwürdig. Dies trifft nicht nur für die der SVP nahen Weltwoche zu. Es trifft auch für die linken Hetzmedien zu. Wer finanziert die WOZ? Wer entscheidet welche Journalisten wo eine Anstellung erhalten? In der Schweizer Medienlandschaft gibt es kaum noch bürgerliche bzw. rechte Journalisten. Die meisten Journalisten sind Linke. Deshalb gibt es in Europa auch keine Shitstorms von rechts. Weil ein Shitstorm auf die Beteiligung der Massenmedien angewiesen ist. Ein Shitstorm kommt in der Regel von links, zumindest in Europa.

Boulevard-Zeitungen wie der Blick erinnern an die Zustände im römischen Reich. Der Blick hält seine Leser, wie die römischen Kaiser ihr Volk, mit Brot und Spielen an der Stange. Ein bisschen Sex, ein paar Skandälchen, ein bisschen Hetze und ein bisschen künstliche Empörung kurz Skandalisierung und Personalisierung und die Blickleser sind glücklich. Was wäre der Blick ohne all die Skandale, die er jeden Tag neu inszeniert? Heute ist der Müller dran, morgen holen wir uns den Mosimann und übermorgen ist der Mörgeli dran. Über den Mustaf Hassan Mulaj, der SVPler vergasen möchte, über den berichten wird nicht. Auch über einen linken Dozenten namens Mike Schwede, der SVPler als Vollidioten bezeichnet oder einen linken Politiker wie Marcel Bührig, der einen SVPler als krankes Schwein bezeichnete, wird nicht berichtet. Weil die linke Medienmafia auf dem linken Auge blind ist. Wissen Sie wieviele Leute auf Facebook und Twitter schon geschrieben haben, den einten oder anderen sollte man an die Wand stellen und erschiessen? Nein, Sie wissen es nicht, weil die Medien nicht darüber berichten. Die Linken suchen sich einfach ein paar Leute heraus, weil sie SVPler sind, stellen diese öffentlich an den Pranger und erschlagen sie mit der Moralkeule. Für mich ein amoralisches Verhalten!

Wir leben in einem Zeitalter, in welchem die Massenmedien mit ihrer unausgewogenen und einseitigen Berichterstattung die Wahrnehmung und Meinung der Stimmbevölkerung manipulieren. Die heutigen Massenmedien sind die Demagogen unserer Zeit! Damit stellen sie letztlich unsere Demokratie in Frage. Denn was sind Entscheide eines Volkes wert, das nicht richtig informiert wurde?

Die Massenmedien sind auf dem linken Auge blind

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. November 2010 | 2.520 mal gesehen

Die Massenmedien spielen bei der politischen Meinungsfindung eine wichtige Rolle. Mit ihrer Berichterstattung können sie die Meinungsbildung ihrer Leser beeinflussen. Sie können den Lesern z.B. bestimmte Informationen vorenthalten (Gatekeeper-Funktion) oder mittels Agenda-Setting (priorisieren von bestimmten Themen) und Framing (subjektive Interpretation von Ereignissen) die Öffentliche Diskussion mitbestimmen bzw. mitbeeinflussen.

Ein aktueller Fall zeigt wie Massenmedien das politische Geschehen beinflussen. Linksextreme veranstalteten gestern in Zürich eine unbewilligte Demonstration gegen die Ausschaffungsinitiative. Dabei kam es zu Ausschreitungen und die Polizei musste einschreiten. In den Online-Ausgaben von 20min und Tagi (Tamedia) und Blick (Ringier) sowie der NZZ kann man jedoch keine Berichterstattung über dieses Ereignis finden.

Anders war es als am 11.10.2010 Rechte in Langenthal gegen den Bau eines umstrittenen Minaretts protestierten. Darüber wurde in den genannten Medien berichtet. Dies obschon es nicht zu Ausschreitungen kam!

Ich frage mich was das für eine Prioritätensetzung bei der Berichterstattung ist. Könnte es sein, dass die Medien deshalb kaum bis gar nicht über die unbewilligte Demo von gestern berichten weil das im Vorfeld der Abstimmung die Befürworter der Ausschaffungsinitiative stärken könnte?

Ich meine bei solchen Bildern muss sich ein Schweizer Stimmbürger doch wirklich fragen, wen die Linken vertreten:

Demo gegen Ausschaffungsinitiative

Auf einem der Transparente steht: „LASST UNS NICHT MIT DEN SCHWEIZERN ALLEIN!“ Auf einem weiteren steht „AUSSCHAFFEN ABSCHAFFEN“. Offensichtlich setzten sich die Linken für die Interessen von ausländischen Schwerverbrechern ein.  Jedenfalls wohl kaum für die Interessen von Schweizer Stimmbürgern.