Fehlgeleitete Schweizer Medien

Von Alexander Müller veröffentlicht am 15. Juni 2014 | 2.782 mal gesehen

Die künstliche Empörung in einigen fehlgeleiteten Schweizer Medien ist einfach nur noch abstossend. Seit mehreren Tagen hetzen Schweizer Massenmedien gegen SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi wegen einer Meinungsäusserung. Der aktuelle Fall ist kein Einzelfall. Mit mittelalterlichen Pranger-Methoden und stalinistischen Schauprozessen versuchen gewisse Kreise unsere Demokratie zu beerdigen. Wer etwas sagt, was dem linken Mainstream in unserem Land missfällt, der wird an den Pranger gestellt und öffentlich fertig gemacht. Im schlimmsten Fall noch dazu mit Prozessen eingedeckt und dann von akkreditierten Gerichtsberichterstattern von linken Medien nochmals an den Pranger gestellt. Das ist inzwischen die Realität in unserem Land. Der charakterlose und sensationssüchtige Journalismus breitet sich genauso stark aus, wie die Qualität der Medienberichterstattung abnimmt. Bedenklich ist nicht die Aussage von Bortoluzzi sondern die Verlogenheit und Intolerlanz, die hinter der Medienhetze steckt. Bortoluzzi hat lediglich seine Meinung gesagt, was in der Schweiz zum Glück immer noch sein Recht ist. Bortoluzzi ist zu hoffen, dass er von seiner Partei nicht so schnell fallen gelassen wird wie andere. Hoffentlich haben seine politischen Kameraden etwas mehr Rückgrad als jene von anderen. Die verlogene Pseudomoral gewisser Boulevardblätter und einiger Parteien ist im höchsten Masse widerwärtig. Die BDP versucht sogar auf Kosten von Toni Bortoluzzi politisches Kapital aus dieser Sache zu schlagen.

Fehlgeleitete BDP
Fehlgeleitete BDP – Wie sieht es mit der Toleranz der BDP in Bezug auf andere Meinungen aus???

Das Niederschreien und Anprangern von Menschen in von Journalisten und einigen Politikern inszenierten Shitstorms ist primitiv und niveaulos. Es zeugt von mangelnder Toleranz gegenüber anderen Meinungen und mangelndem Demokratieverständnis. Wer bestimmt eigentlich in diesem Land, was wir sagen dürfen und was nicht? Sind das inzwischen die Boulevard-Medien? Der Tagi? Die WOZ? Die Zeitung Schweiz am Sonntag? Die SP? Die Grünen? Die JUSO? Die Gewerkschaften? Die NGO? Ein Grüppchen von Journalisten, Politikern und Kommunikationsberatern, die während der Arbeit gerne twittern und sich selber zu Hütern von Moral und Anstand gekrönt haben? Oder alle zusammen?