Blamage von Bern

Von Alexander Müller veröffentlicht am 27. Mai 2013 | 2.203 mal gesehen

In der Stadt Bern kam es am vergangenen Samstagabend zu gewalttätigen Ausschreitungen von Linksextremen. Dabei wurden rund 50 Personen verletzt und es entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Schweizer Franken. Politik und Polizei haben auf der ganzen Linie versagt. Für dieses Versagen muss der Steuerzahler bezahlen.

Heute erschien im Blick ein Artikel von Andrea Bleicher, der Chefredaktorin des Blick. Bleicher behauptet darin, dass lediglich 70 Dummköpfe für das Debakel in Bern verantwortlich seien. Naiv fragt die Chefredaktorin des Blick warum die Organisatoren der illegalen Krawall-Party anonym bleiben wollen.

Liebe Frau Bleicher, das liegt doch auf der Hand. Schauen Sie sich doch einmal die Parolen der Organisatoren an!  Die Parolen der Veranstaltung lauteten «Kampf gegen das System», «wir lehnen dieses System ab» und «besetzen statt besitzen». Solche Parolen kommen aus der linksextremen Hausbesetzerszene.

Die Organisatoren der illegalen Berner Krawall-Party wollen nicht erkannt werden, weil sie keine Verantwortung übernehmen wollen. Deshalb haben sie bei der Stadt Bern auch kein Gesuch für eine Bewilligung für die Veranstaltung eingereicht. Die Veranstalter wussten, dass es sich bei der als Tanzparty getarnten politischen Veranstaltung nicht um eine Flower-Power-Party handelte. Oder haben Sie schon einmal eine Flower-Power-Party gesehen, bei der zum Motto «Kampf gegen das System» getanzt wurde? Hallo?!

Wenn es tatsächlich nur 70 Krawallanten gewesen sein sollen, dann ist es eine Schande für das Berner Polizeiwesen. Es kann doch nicht sein, dass die gesamte Berner Stadtpolizei und die Berner Kantonspolizei zusammen nicht in der Lage sind 70 Jugendliche in den Griff zu bekommen! Was ist denn das für eine Polizei? Ist der Kanton Bern ein Dorf, das überfordert ist, wenn sich 70 Jugendliche daneben benehmen? Das kann es ja wohl wirklich nicht sein. Stellen Sie sich einmal vor der chinesische Ministerpräsident, welcher vor kurzem zu Besuch war, hätte das zu Gesicht bekommen. Es wäre eine Schande für die Schweiz gewesen! Unter diesen Voraussetzungen sollten wir uns überlegen die Bundesstadt an einen anderen Ort in der Schweiz zu verlegen. An einen Ort, der für die Sicherheit des Bundeshauses, des Bundesparlaments und der Bundesregierung sorgen kann. Es ist bedenklich, wenn die Polizeikräfte eines Kantons so kläglich versagen. Die verantwortlichen Polizeivorsteher und Polizeikommandanten sollten unverzüglich zurücktreten. Von einer professionellen Polizeitruppe erwarte ich mehr. Die müssen mehr können als bloss den Verkehr regeln und Parkbussenzettel verteilen.

Bild: Blickartikel von Andrea Bleicher

Andrea-Bleicher