Strassenschlachten und Plünderungen in Zürich

Von Alexander Müller veröffentlicht am 3. März 2013 | 2.124 mal gesehen

Rund 1000 Linksradikale demonstrierten in der Nacht auf Sonntag gewaltsam gegen die Räumung des Binz-Areals. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, zu Brandanschlägen und zu Plünderungen.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundertausend Franken. Verhaftet wurde dennoch niemand, trotz grossem Polizeiaufgebot. Das Fabrikgebäude auf dem Binz-Areal wird seit 2006 von Häuserbesetzern illegal als alternatives Wohn- und Kulturzentrum genutzt. Mit der gewaltsamen Demonstration wollten die Linksradikalen ein Zeichen gegen die Räumung setzen, wie sie in einer Mitteilung schrieben.

Zuerich-Binz

Ich frage mich wieso in der Stadt Zürich einfach vor den Augen der Polizei geplündert und gebrandschatzt werden kann ohne, dass die Täter verhaftet werden.

Krawalle-Zuerich

Siehe auch die folgende Filmberichterstattung:

Im linken Zürich wird ein Schulpfleger wegen einem Tweet verhaftet. Bei Brandschatzung, Hausbesetzung, Plünderung, Sachbeschädigung, Landsfriedensbruch, Gefährdung von Anwohnern und Passanten und Widerstands gegen die Staatsgewalt wird hingegen offensichtlich niemand zur Rechenschaft gezogen. Brave Bürger zahlen CHF 40.00 Busse weil sie die bezahlte Parkzeit um ein paar Minuten überschritten haben. Linksradikale können zahlreiche schwere Verbrechen begehen ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Da versagen Politik und Justiz auf der ganzen Ebene.

Der Grüne Stadtzürcher Polizeivorsteher Daniel Leupi hat übrigens Verständnis für geäusserten Frust an Demonstrationen. Wenn Leute ihre „Emotionen“ in der Öffentlichkeit zeigen, gehört das seiner Ansicht nach zur Meinungs- und Redefreiheit! Er soll darüber hinaus auch schon kundgetan haben, dass er gerne mitdemonstrieren würde. (Quelle)

Krawall_MeinungsfreiheitPS: Das Verbrennen von Abfällen in Wohngebieten ist ebenfalls strafbar. (Angezündete Müllcontainer)

Strassenschlachten und Plünderungen in Zürich
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Ein Gedanke zu „Strassenschlachten und Plünderungen in Zürich“

  1. Stellungnahme der Polizei auf Twitter:

    Stadtpolizei Zürich

    Ich frage mich was das für eine Güterabwägung gewesen ist. Die Demo war im Vorfeld bekannt und die Behörden wussten, dass Linksextreme von der Hausbesetzerszene an der Demo beteiligt sind. Sie hätten sich entsprechend vorbereiten können. Demonstranten von Gewaltdemos gehören eingekesselt, verhaftet und zur Rechenschaft gezogen. Aber in einer rotgrün regierten Stadt ist sowas wahrscheinlich politisch nicht machbar.

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