Konstantins Weg an die Macht

Von Alexander Müller veröffentlicht am 6. November 2015 | 824 mal gesehen

Kaiser Konstantin gilt als erster christlicher Kaiser. Er war gebürtiger Heide und ein pragmatischer Machtmensch, der aus politischen Gründen zum Christentum konvertierte. Ebenfalls aus politischen Gründen rief er das Konzil von Nicäa ein und entschied über den Kanon (Inhalt) der Bibel. Nach dem Untergang Westroms legitimierte die katholische Kirche ihren weltlichen Machtanspruch mit einer Fälschung, die sich auf Kaiser Konstantin berief, die sogenannte konstantinische Schenkung.

Der folgende Dokumentarfilm berichtet über Kaiser Konstantins Weg zur Macht.

Die heutigen monotheistischen Religionen bieten Angriffsflächen und Potential zur Kritik.

Im alten Testament bzw. in der frühen jüdischen Geschichte finden sich Geschichten, die von älteren Hochkulturen entwendet wurden. So z.B. die Geschichte des Paradieses und die Geschiche von Noah. Diese Geschichten findet man auch im wesentlich älteren Gilgamesch-Epos der Sumerer. Es handelt sich folglich wohl eher um die Geschichte der Sumerer als um jene der Juden. Oder aber die jüdische Geschichte hat Wurzeln in der sumerischen Hochkultur.

Das Christentum hat eine Bibel, deren Inhalt von einem als Heiden geborenen Machtmenschen festgelegt wurde.

Die Muslime haben einen Propheten, der Raubüberfälle verübt hat, Kriege geführt hat, politische Gegner hat beseitigen lassen, Menschen versklavt hat, Sex mit Sklavinnen hatte und eine minderjährige Ehefrau hatte. Sie pilgern zu einem Heiligtum aus Stein und küssen bzw. berühren einen Stein und steinigen einen Stein. Dieser Steinkult hat seine Ursprünge in vorislamischer Zeit.

Meiner Meinung nach Grund genug um die heutigen Religionen und Theologien dahinter grundlegend und kritisch zu hinterfragen.

Konstantins Weg an die Macht
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