Highlight auf Petersplatz in Rom

Von Alexander Müller veröffentlicht am 25. Dezember 2014 | 1.734 mal gesehen

Am Petersplatz vor dem Vatikan in Rom ereignete sich heute ein Spektakel, welches die Aufmerksamkeit der Medienöffentlichkeit auf sich zog. Sehr zum Entsetzen der Gläubigen, zeigte sich eine hübsche Frau wie Gott sie schuf und nahm sich eine Jesusfigur zur Brust. Es dürfte in Rom das Highlight des Tages gewesen sein.

Frau zeigte sich wie Gott sie Schuf auf dem Petersplatz
Frau zeigte sich wie Gott sie schuf auf dem Petersplatz

Sicherheitskräfte verhafteten die Frau und brachten sie weg. Jesus hätte sich dieser Frau sicher angenommen und sich angehört, was sie zu sagen hat.

Highlight auf Petersplatz in Rom
Artikel bewerten

4 Gedanken zu „Highlight auf Petersplatz in Rom“

  1. Dieser Meinung bin ich auch. Nach 2000 Jahren hat sich die Botschaft von Jesus noch nicht durchgesetzt – wegen der Gewaltlosigkeit. Der Islam wurde mit Gewalt durchgesetzt – ein absoluter Gegensatz.

  2. Ich glaube nicht, dass Gewaltlosigkeit das Problem ist. Gandhi konnte damit die Unabhängigkeit Indiens erreichen.

    Gerade Politiker sollten eigentlich wissen, dass Religionen seit jeher ein antidemokratisches politisches Machtinstrument waren. Eine kleine reiche und mächtige Minderheit kann mithilfe von Religionen eine Mehrheit unterdrücken und führen. Jede Generation macht sich wieder ein anderes Bild von ihrem Gott und interpretiert ihn so, wie es ihr gerade ins Konzept passt. Die katholische Kirche z.B. ist im Grunde genommen eine römische Kirche, mit römischer Liturgie. Wie viel diese noch mit der ursprünglichen christlichen Endzeitsekte zu tun hat, ist wieder eine andere Frage.

    Um sich die Welt und den Sinn des Lebens zu erklären, braucht es keine Religion. Um sich Hoffnung auf ein ewiges Leben zu machen hingegen schon, solange die Wissenschaft dieses Bedürfnis noch nicht befriedigen kann bzw. die Politik es noch nicht erfüllen will.

    Interessanter als religiöse Traditionen, religiöse Dogmen und eine streng-traditionelle und eingefahrene Liturgie ist doch die Frage, was Religionsgründer umgetrieben hat, was sie warum wie taten und welche Botschaften sie hatten. Leider darf man dieser Frage in der Schweiz nicht uneingeschränkt und seriös nachgehen, da man ansonsten eine Anklage wegen Rassismus oder Herabsetzung religiöser Lehren riskiert.

    Der Schweizer Rechtsstaat offenbart damit deutlich, dass er kein wirklich säkularer Staat ist. Die Schweiz ist ein Marionettenstaat, der tut, was ihm mächtige religiöse Organisationen vorgeben. In einem echten weltlichen Staat wäre es möglich ohne staatliche Verfolgung die wichtigen Fragen in Bezug auf Religionen, ihre Gründer, ihre Taten und ihre Botschaften zu stellen. Ich gehe davon aus, dass sowohl Jesus, sofern es ihn wirklich gegeben hat, als auch Mohammed hoch politische Motive hatten. In der Schweiz ist es leider nur sehr stark eingeschränkt möglich, diesen für die Einschätzung von Religionen enorm wichtigen Fragen nachzugehen. Es ist eine Schande, die von der Unbedarftheit des Schweizer Rechtsstaats und seiner Vertreter zeugt.

    Wir müssen die wichtigen Fragen stellen und dürfen uns nicht von Leuten wie Roger Schawinski, Religionsvertretern sowie amoralisch handelnden Schweizer Staatsanwälten davon abhalten und unterdrücken lassen. Dafür müssen wir kämpfen. Die Schweiz muss endlich ein weltlicher Staat werden, so wie es die liberalen Gründer der Schweiz im Sinn hatten.

    1. Sehr gut geschrieben, einverstanden. Bemerkung: Der Artikel über die Religionsfreiheit in der EMRK ist so geschrieben, dass die Nazis ihre Ideologie heute mit etwas Geschick als Religion tarnen könnten und so immunisieren könnten, wie das z.B. der Islam tut. Das ist mit ein Grund, weshalb man die Wahrheit über gewisse Religionen nicht sagen und schreiben darf. Ein weiterer Grund ist, dass die Politiker in dhimmischer Unterwerfung vor diesem Artikel kniehen. Schade, dass echte Islamwissenschaftler wie Thomas Tartsch oder Adel Fouad nicht gehört werden.

  3. Wenn ein Politiker oder ein Bürger sagt, was bestimmten Kreisen nicht passt, wird er mitunter strafrechtlich verfolgt. Das ist politisch so gewollt. Siehe Fall der Politikerin Susanne Winter, die im Jahr 2009 wegen einer Aussage verurteilt wurde, die sie im Jahr 2008 machte und welche in die Richtung geht, was der Satiriker Thiel gesagt hat. Sie wurde wegen Herabsetzung religiöser Lehren bzw. „Verhetzung“ verurteilt. (Hintergrundinfo). Wer auf youtube mit „Susanne Winter Mohammed“ sucht, findet dort ihre Aussage. Was Thiel sagte, ist nicht neu. Dass es erst jetzt wahrgenommen wurde, hängt mit den Medien zusammen und damit, dass der Mainstream die Auseinandersetzung mit den Mohammed-Karikaturen wahrscheinlich schon wieder vergessen hat. Dies ohne begriffen zu haben um was es damals überhaupt ging. Obwohl es damals sogar Karikaturen gab, die auf den Kinderschänder-Vorwurf eingingen und der IZRS auf dem Bundesplatz in Bern eine Machtdemonstration abhielt.

    Es ist von mächtigen, wohlhabenden und antidemokratischen internationalen Kräften so gewollt, dass die Redefreiheit eingeschränkt wird und der Mainstream als ahnungsloses Wahlvieh gehalten wird. Möglicherweise haben diese Kreise Angst, dass es gar einen zweiten Stürmer gäbe, wenn sie die Meinungsfreiheit nicht unterdrücken würden. Der Kampf um die Wahrheit wird mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit geführt. Reden dürfen nur die Schawinskis auf dieser Welt, die anderen müssen das Maul halten. So hätten es diese Kreise gerne. Ich halte die Unterdrückung der Meinungsfreiheit für den falschen Weg bzw. für kontraproduktiv. Was unterdrückt wird, will irgendwann heraus, es brodelt im Dampfkochtopf. Intelligenter wäre ein Dialog, an welchem alle teilnehmen und wirklich „frei“ sprechen können. Wer die besseren Argumente hätte, würde gewinnen. Die Kreise, welche für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit sind, fürchten aber offenbar einen solchen Dialog.

Kommentare sind geschlossen.