Elend im Gazastreifen geht auf Kosten der Hamas

Von Alexander Müller veröffentlicht am 29. Dezember 2008 | 10.642 mal gesehen

Die Palästinenser im Gazastreifen gerieten in den vergangenen Tagen ins Kreuzfeuer zwischen der Hamas und der israelischen Armee und hatten zahlreiche Opfer in der Zivilbevölkerung zu beklagen.

Wie alles begann: Seit Anfang November feuerten radikale Palästinenser immer wieder Raketen in israelische Grenzstädte. Die israelische Armee reagierte auf die Raketenangriffe mit Bombardements im Gazastreifen. Trotz der ausbrechenden Gewalt versuchten die Israelis eine Verlängerung der Feuerpause auszuhandeln. Es war vergeblich, denn die Hamas wollte das nicht.

Am vergangenen Freitag kündigte die islamistische Terror-Organisation Hamas den Waffenstillstand mit Israel auf. Kurz darauf wurden wieder mehrere Raketen auf Israel abgefeuert, es gab Tote auf israelischer Seite. Die Aggression ging also klar von der Hamas und ihren Verbündeten aus. Israel greift lediglich zur Notwehr indem es die Aggressoren unschädlich macht.

Die Toten in der palästinensischen Bevölkerung sind bedauerlich. Doch sie gehen auf das Konto der Hamas. Die Funktonäre der Hamas sind Feiglinge, die sich in der eigenen Bevölkerung verschanzen. Durch dieses Verhalten können Kollateralschäden nicht ausgeschlossen werden. Das Perfide daran ist, dass die Hamas die zahlreichen Opfer in der palästinensischen Zivilbevölkerung wiederum dazu nutzt um den Hass gegen Israel zu schüren. So beginnt die Spirale der Gewalt von neuem ihren Lauf.

Ziel der islamistischen Terror-Organisation Hamas ist es die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Deshalb haben sie den Waffenstillstand kurz vor den palästinensischen Präsidentschaftswahlen aufgekündigt. Im Frieden haben sie versagt. Nun wollen sie den Hass in der Bevölkerung, die zahlreiche Tote zu beklagen hat, schüren um die Wahlen zu gewinnen.

Hamas Terroristen mit Bombengürtel

Die Uno versucht derweil in ihrer bürokratischen Hilflosigkeit einmal mehr zu beschwichtigen. Eingreifen kann sie wegen den Vetomächten nicht. Damit ist einmal mehr bewiesen, dass die UNO eine Alibi-Organisation der Mächtigen ist, die zu nichts taugt und nur unmengen an Steuergelder kostet. Die UNO kann das völkerrechtliche Problem im Nahen Osten nicht lösen. Sie taugt lediglich dafür wenn es darum geht im Namen des Völkerrechts Volksinitiativen wie z.B. die Einbürgerungsinitiatve für ungültig zu erklären. (Leute wie Andreas Gross beriefen sich damals im Abstimmungskampf über die Einbürgerungsinitiative auf das Völkerrecht, dafür taugt die UNO, sonst für nichts.)

Elend im Gazastreifen geht auf Kosten der Hamas
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2 Gedanken zu „Elend im Gazastreifen geht auf Kosten der Hamas“

  1. Als Nachkriegsgeborener aber belesender Erdenbürger könnte ich mir vorstellen weshalb während dem zweiten Weltkrieg die Juden derart verhasst waren. Ihre Art, ihre Geld- und Besitzsucht, ihre Raffgier, was ich selber mit Juden hautnah erlebt habe und immer wieder erstaunt war ob derer Dreistigkeit und Beharrlichkeit. So wundert es mich nicht dass die selbe Gattung Mensch im nahen Osten keinen Frieden findet. Das Gute in einem Juden zu erkennen fällt mir echt schwer! Die Palästinenser tun mir wirklich leid. Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, dass die arabischen länder endlich den Mut haben sich gegen diese Arroganz der juden zu stellen. Die Juden haben schon so manche Chance vergeben. Ich traue denen nicht!

  2. Christen haben mit den Juden mehr gemeinsam als mit den Muslimen! Jesus Christus selbst war Jude. Seine ersten Anhänger, die ersten Christen, waren auch Juden. Nach der Zerstörung des Tempels in Jersusalem wurden die Juden im gesamten römischen Reich verteilt. Sie haben ihre Chance nicht genutzt. Sie blieben eine kleine elitäre Glaubensgemeinschaft. Es gab zwar im ganzen Reich jüdische Gemeinden, doch diese blieben abgeschottet. Im Unterschied zu den Ur-Juden haben die Anhänger der jüdischen Jesus-Sekte (=Christen) ihren Glauben mit anderen Völkern geteilt. So haben sich die Christen rasch im römischen Reich verbreitet. Weil die Christen ihre Religion auch anderen Völkern geöffnet haben und weil sie auch religiöse Bräuche und Zeremonien anderer Religionen (Isiskult, Mytraskult, Christbaum etc.) übernommen haben, konnte sich das Christentum und nicht etwa das Judentum im römischen Reich durchsetzen.

    Minderheiten wie die Juden im römischen Reich wecken bei der Mehrheit Misstrauen. Das wurde den Juden zum Verhängnis. Besonderes Misstrauen erregen die strenggläubigen (die orthodoxen) Juden. Sie grenzen sich durch ihre äussere Erscheinung ähnlich wie fundamentalistische Muslime deutlich von der Mehrheit ab.

    Zu den Palästinensern, es gibt gemässigte und es gibt fanatische. Mir sind die gemässigten Palästinenser eindeutig sympatischer. Ich kann keine Sympathie zu Leuten empfinden, die ihre Kinder zu Selbstmordattentätern erziehen. Alle fanatischen und fundamentalistischen Gläubigen, egal welcher Religion, sind mir ein Gräuel. Leute, die ihren Verstand benutzen sind mir lieber.

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