Triumph der feigen Bestien

Von Alexander Müller veröffentlicht am 6. Juli 2012 | 8.703 mal gesehen

In Not und Bedrängnis wird mir wieder einmal vor Augen geführt, dass ich kaum Freunde habe und in einer Welt von Bestien und Raubtieren lebe, die nur danach trachten mich mit ihren Lügen zugrunde zu richten. Selbst einzelne Gesinnungsgenossen wenden sich von mir ab um ihre eigene Haut zu retten. Die Linken strotzen vor Häme. Es triumphiert die anonyme Feigheit und das Mittelmass der Mitläufer. Einer, der für die freie Rede stand und diese unter seinem Namen vertrat, ist gefallen.

Es war in der Tat naiv von mir zu glauben, dass es in der Schweiz eine Meinungs- und Redefreiheit gibt. Wer meint, dass es das gibt, der spielt mit dem Feuer.

Die SVP hat mich wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen und Roger Köppel schreibt über Spinner, ohne die Leute zu kennen, über die er schreibt. So einen oberflächlichen und leichtfertigen Journalismus hätte ich von Köppel nicht erwartet. Die Journalisten meinen wohl mit ihren Vorverurteilungen, die Justiz ersetzen zu können. Dabei sind sie ja noch nicht einmal in der Lage, die Fakten korrekt wieder zu geben. Da wird aus einer Freistellung rasch mal eine fristlose Entlassung und aus einem Tweet ein Aufruf zu einem Verbrechen.

Die Folgen, die ein solcher Journalismus anrichtet, sind für Betroffene verheerend. Aber das interessiert die Journalisten nicht, Hauptsache, sie haben eine Story.