Saif al-arab Gaddafi

Von Alexander Müller veröffentlicht am 1. Mai 2011 | 3.547 mal gesehen

Bei einem nächtlichen Luftangriff sollen der 29 Jährige Sohn sowie drei Enkel von Gaddafi ums Leben gekommen sein. Gaddafi und dessen Frau sollen sich während des Angriffs im Haus des getöteten Sohnes aufgehalten haben. Damit haben wir ein Indiz mehr, dass die NATO versucht Gaddafi wegzubomben.

Trauer um den getöteten Sohn von Gaddafi ist fehl am Platz. Saif al-arab Gaddafi war kein unschuldiges Früchtchen. Seine Polizeiakte bei der Müncher Polizei spricht Bände. Dort sind folgende Straftaten verzeichnet:

Körperverletzung, Waffenschmuggel, Anstiftung zum Mord, Fahren ohne Führerschein, Alkoholfahrten, Körperverletzung, Bedrohung. Einen Polizisten soll Saif bei einer Verkehrskontrolle im März 2010 gar angespuckt haben. Insgesamt elf Verfahren waren gegen ihn von November 2007 bis Juli 2010 bei der Münchner Staatsanwaltschaft anhängig. Außer zwei Geldstrafen wegen Verkehrsvergehen und einer Geldauflage wegen nicht gezahlter Hundesteuer kam Gaddafi junior stets ungeschoren davon – angeblich mangels ausreichender Beweise oder mangels „öffentlichem Interesse“ an einer Strafverfolgung.  Quelle

Ich bin für die Angriffe auf die Gaddafi-Familie. Diese Familie hat das libysche Volk jahrzehntelang mit äusserster Brutalität unterdrückt und unzählige Menschenleben auf dem Gewissen.  Je eher Gaddafi mit seiner Familie von der Bildfläche verschwunden ist, desto besser für die Menschheit und das libysche Volk. Ich gehe davon aus, dass der Krieg in Libyen nach dem Tod des Diktators und dessen Familie zu Ende ist. Die Söldner Gaddafis werden nach dem Tod des Auftraggebers kaum weiter kämpfen.  Sie kämpfen nur solange wie sie ihren Sold erhalten. Der Stamm von Gaddafi ist ohne Söldner zu schwach. Somit könnte mit dem Tod von Gaddafi auf weiteres Blutvergiessen verzichtet werden.