Die Manipulationen des Andreas Gossweiler

Von Alexander Müller veröffentlicht am 2. März 2013 | 4.911 mal gesehen

Andreas-Gossweiler_BobbyCalifornia

Andreas Gossweiler ist ein linker Journalist, der gerne provoziert. Nun stellt sich heraus, dass er auf seinem Blog auch Kommentare manipuliert. In einem Blogartikel verunglimpft er meine Islamkritik pauschal als Versuch den Islam zu dämonisieren. Um seine haltlose Unterstellung zu untermauern, zitiert er aus dem Zusammenhang gerissene Sätze von mir, die er mit absurden Kommentaren versieht. Doch noch gemeiner ist, dass er  sogar meine Stellungnahme manipuliert hat!  Zunächst hat er meinen Kommentar nicht publiziert. Angeblich weil dieser im Spamordner gelandet sei.

Nachdem ich mich bei ihm beschwert habe, hat er meinen Kommentar in einer abgeänderten Form publiziert. Wie hinterhältig ist das denn???

Hier der komplette Kommentar, wie ich Ihn auf Gossweilers Blog hinterlassen habe:

Herr Gossweiler, lesen Sie das Buch von Ali Dashti mit dem Titel „23 Jahre, die Karriere des Propheten Muhammad“. Vorher lohnt es sich gar nicht erst, das Thema mit Ihnen weiter zu vertiefen.

Die Karriere des Propheten Muhammad

Es hat nichts mit Verunglimpfen des Islams zu tun, wenn man den Islam, dessen Propheten und die fundamentalistische Auslegung des Islams in der heutigen Zeit kritisch betrachtet und darüber schreibt, so wie ich das tue. Wenn heute erwachsene Männer minderjährige Mädchen heiraten und sich dabei auf Mohammed berufen, dann kann man die Geschichte nicht einfach ausblenden, so wie Sie das tun! Hier können Sie sich darüber informieren wovon ich spreche:

Saudi über die Ehe mit Minderjährigen

Was Sie über das Christentum erzählen ist gelinde gesagt ein riesen Bullshit. Was im Mittelalter geschehen ist, hat mit dem Evangelium von Jesus Christus rein gar nichts zu tun. Für die Kreuzzüge gab es politische Gründe. Hexenverbrennungen gab es bereits bei den alten heidnischen Germanen. Bei den Hexenverbrennungen des Mittelalters handelt es sich nur zum Teil um Aktionen der Kirche. Der überwiegende Teil ist auf ein Hysterie-Phänomen zurückzuführen, welches modernen Shitstorms gleicht. Dies wird deutlich in der Anweisung Papst Alexanders IV. vom 20. Januar 1260 an die Inquisitoren, Hexen seien nicht aktiv zu verfolgen, sondern auf Anzeigen hin festzunehmen. Prozesse gegen Hexen sollten bei Zeitmangel zurückgestellt werden, die Bekämpfung von Häresien habe Vorrang. Die spanische Inquisition lehnte Hexenverfolgung sogar ausdrücklich ab. Die im 16. Jahrhundert folgende römische Inquisition schritt wiederholt gegen Hexenverfolgungen ein!

Beim Propheten Mohammed ist hingegen überliefert, dass er an Kriegen teilgenommen hat. Sie können das im Detail auf meinem Blog nachlesen und auch im Buch von Ali Dashti oder den islamischen Überlieferungen. Und dann gebe ich Ihnen noch den Rat sich in Sachen Geschichte weiterzubilden. Denn so macht es überhaupt keinen Sinn mit Ihnen zu diskutieren, da Sie ja ganz offensichtlich null Ahnung vom Thema haben.

Aufgrund des unfairen Vorgehens frage ich mich ob ich auf Gossweilers Blog überhaupt noch Stellung nehmen soll. Die Gefahr, dass er einen weiteren Kommentar wieder beliebig „anpasst“ oder „nicht publiziert“ ist zu gross. Auf meine Aufforderung meinen Kommentar unverändert zu publizieren antwortete Gossweiler wie folgt:

Andreas-Gossweiler_Ali-Dashti

Dabei zählte er das von mir im Kommentar verlinkte Buch des schiitischen Gelehrten Ali Dashti zu rechtsextremen Büchern. Es ist unerhört, was sich Schweizer Journalisten wie Andreas Gossweiler erlauben! Dazu gehört auch die folgende freche Antwort von Andreas Gossweiler:

Andreas-Gossweiler_2

Er schreibt über mich und will dann meinen Kommentar dazu nicht zulassen. Nach meiner Intervention lässt er ihn dann zwar zu, ändert ihn aber einfach ab.  Dies noch dazu ohne die Leser seines Blogs darauf hinzuweisen. Die Richtlinie 3.8 des Schweizer Presserats scheint Journalist Andreas Gossweiler auch nicht zu kennen.

Presserat_Richtlinie38

Ach ja, der gute Herr Journalist Andreas Gossweiler rechtfertig sein Tun wie folgt:

andreas-gossweiler_manipulation

Er hat also „nichts“ geändert nur den Text um die Passagen, die ihm nicht gepasst haben, gekürzt. Seine eigenen Kommentare sind übrigens länger. Notabene Andreas Gossweiler ist auch schon anderen negativ aufgefallen:

agossweiler

Bobby-California_Andreas-Gossweiler

PS: Kommunikationstechnisch war es ein Fehler von mir überhaupt auf seinem Blog zu kommentieren. Ich hätte damit rechnen müssen, dass Gossweiler nicht fair ist. Dass ich ihm hier noch einen Blogartikel widme ist eigentlich ein weiterer Fehler, denn damit erhält er noch Aufmerksamkeit, die er nicht verdient hat. Hier wird einfach deutlich, dass der Schmerz meiner Seele grösser war, als die Vernunft auf solchen Blödsinn nicht zu reagieren. Ich bin in den letzten Monaten enorm geplagt worden und es scheint kein Ende zu nehmen.

Nachtrag: Gossweiler hat mir nach der Publikation dieses Artikels ein fragwürdiges Angebot gemacht:

Bobby-California1

Bezugnehmend auf das erste Bild in diesem Artikel, so verteidigt Andreas Gossweiler also die Ehre seines Berufsstands. Interessant!