Google wendet seine Richtlinien willkürlich an

Von Alexander Müller veröffentlicht am 10. September 2017 | 28 mal gesehen

Google ist leider immer noch nicht willens seine eigenen Werberichtlinien korrekt umzusetzen. Amazon und Co. greifen nun zu neuen Tricks und Google macht mit indem es das Keyword „Pfefferspray“ bei diesen ausgesuchten Anbietern offenbar immer noch zulässt. Soviel zur Pseudomoral und der verlogenen Ethik dieses Unternehmens.

Obwohl Google gemäss seinen Richtlinien Werbung für Pfefferspray untersagt und dieses einigen kleinen Anbietern auch verbietet, lässt es andere Anbieter gewähren. Das ist nach Schweizer Gesetz unlauterer Wettbewerb bzw. eine Markt verzerrende Bevorzugung von bestimmten Anbietern.

Pfefferspray-Werbung

Zur Erinnerung, was mir Google, dieses verlogene und bösartige Unternehmen, am 5. Juli 2017 geschrieben hat:

Nachdem ich mehr als zwei Monate mit dem mächtigsten Suchmaschinen-Oligopolisten gerungen habe, dessen Rechtsabteilung in der Schweiz einen eingeschriebenen Brief geschickt habe (wurde nie beantwortet), das SECO, die WEKO und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet habe und im Internet darüber geschrieben habe (SRF-Kassensturz wollte nicht darüber berichten), hat der Marktmacht-Gigant immer noch nicht eingelenkt. Amazons-Verstösse gegen die Werberichtlinien von Google habe ich z.B. in den vergangenen Monaten mehr als 30 Mal gemeldet!!! Google interessiert das nicht. Es wird immer noch Amazon-Werbung für Pfefferspray publiziert. Bei den anderen Anbietern, die ich ebenfalls gemeldet habe, sieht es genauso aus. Was der Suchmschinen-Gigant hier macht ist nach Schweizer Gesetz unlauterer Wettbewerb bzw. eine Markt verzerrende Bevorzugung von bestimmten Anbietern.

Ob die Schweizer Behörden (WEKO, SECO und Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat) hier etwas machen ist fraglich. Ich halte die Schweizer Behörden aufgrund meiner umfangreichen Erfahrung für langsam, widerwillig, unfähig, inkompetent und teuer. Die Frau vom SECO ist schon zum weiten Mal büroabwesend und wahrscheinlich schon wieder im Urlaub. Das WEKO hat mir einen Brief geschrieben und mir darin mitgeteilt, dass sie keine Anhaltspunkte dafür finden können, dass sich Google nicht an die Regeln halten würde. sie haben Google einen Brief geschrieben und befragt. Daraufhin haben sie von Google offenbar eine Antwort erhalten und geben sich nun ohne weitere Nachforschungen damit zufrieden. Die machen es sich sehr einfach und geben mir damit klar zu verstehen, dass sie gar nicht ermitteln wollen. Transparenz über das, was die Behörden tun, wenn sie denn überhaupt was machen, gibt es auch keine. Die gehen nicht gegen Google vor obwohl die Gesetzeslage eigentlich klar ist und der Verstoss offensichtlich ist. Und so kann Google in der Schweiz halt machen was es will. Auch die Schweizer Presse nimmt ihre Verantwortung nicht wahr und schaut weg. Ich bin halt eben kein linker Gutmensch und passe somit nicht in deren Wohlfühl-Konzept.

Google wendet seine Richtlinien willkürlich an
Artikel bewerten

Lieber Leser, Deine Meinung interessiert mich!