Google diskriminiert Werbekunden

Von Alexander Müller veröffentlicht am 18. Juli 2017 | 106 mal gesehen

Google behandelt nicht alle Werbekunden gleich, wenn es um die Durchsetzung der Werberichtlinien von AdWords geht. Die marktbeherrschende Suchmaschine verweigert dem Schweizer Onlinehändler Pfefferspray Store Müller die Publikation von Werbeanzeigen für Pfeffersprays mit Google AdWords.

Laut Aussage des Marktführers für Internetwerbung ist Werbung für Pfefferspray gemäss seinen Werberichtlinien nicht erlaubt.

Werbung für Pfefferspray verstösst gegen die Richtlinien von Google AdWords

Dies erstaunt, denn diese Werberichtlinien gelten offenkundig nicht für alle Werbekunden. Dies zeigt der folgende Screenshot:

Google AdWords Werbung für Pfefferspray
Google AdWords Werbung für Pfefferspray

Die Suchmaschine lässt ausgesuchte Onlinehändler mit einschlägigen Werbeanzeigen für Pfeffersprays werben. Dies auch nachdem das Unternehmen über einen längeren Zeitraum mehrfach über die Verstösse gegen seine Werberichtlinien in Kenntnis gesetzt wurde.

Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) wird eigenen Aussagen zufolge Google zu einer Stellungnahme auffordern. Laut dem SECO könnte ein Verstoss gegen Art. 2 des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vorliegen.

Google hat eine marktbeherrschende Stellung im Online-Anzeigenmarkt. Wenn Google bestimmte Werbekunden gegenüber anderen wissentlich benachteiligt, so hat dies für die Betroffenen gravierende und existenzgefährdende Konsequenzen.

Über Pfefferspray Store Müller
Pfefferspray Store Müller ist ein Schweizer Pfefferspray Versandhändler, der Kunden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ein breites Angebot an wirksamen Pfeffersprays von führenden Herstellern aus der Schweiz, aus Deutschland und aus den USA anbietet.

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