Bing verstösst gegen das UWG und lügt

Von Alexander Müller veröffentlicht am 4. August 2017 | 71 mal gesehen

Die Suchmaschine Bing gehört zum US-Amerikanischen Grosskonzern Microsoft. Wie Google bevorzugt auch Bing einzelne Werbekunden wie z.B. das US-Unternehmen Amazon gegenüber anderen. So erlaubt es Amazon z.B. Werbung für Pfefferspray obwohl dies nach eigenen Aussagen gegen seine Richtlinien verstösst.

Ich z.B. darf keine Werbung für Pfefferspray schalten. Meine Werbeanzeigen werden bereits bevor sie geschaltet werden von Bing im Ansatz gestoppt. Amazon und weitere von Bing „Ausserwählte“ dürfen hingegen für Pfefferspray werben. Ich habe Bing mit diesem Sachverhalt konfrontiert und die Werbung von Amazon als „Richtlinien-Verstoss“ gemeldet. Daraufhin erhielt ich kurz darauf die Mitteilung, dass die Werbung von Amazon entfernt worden sei. Doch das ist eine Lüge, denn in Tat und Wahrheit ist diese Werbung nach wie vor geschaltet, wie eine einfache Kontrolle gezeigt hat. Wie dreist sind diese marktbeherrschenden US-Grosskonzerne „Google“, „Bing“ und „Amazon“ eigentlich? Und was muss eigentlich noch geschehen, bis unsere Behörden (WEKO, SECO, Staatsanwaltschaft) und die Medien darauf reagieren?

Bing
Email vom 4.8.2017 von Bing an mich.

Kontrolle vom 4.8.2017 um 13.30 Uhr.

Wie die Kontrolle zeigt, ist die Bing-Ads Werbung von Amazon nach wie vor zu sehen.

Okay, die Schweizer Presse springt wohl deshalb nicht auf das Thema auf, weil ich der Betroffene bin. Ich bin für die ja ein rotes Tuch, seit sie mich vor 5 Jahren wegen eines Tweets zum Abschuss freigegeben haben. Es ist jedoch denkbar, dass dies nicht nur mir passiert und somit wäre es eigentlich ein Thema, das es wert wäre in der Presse erwähnt zu werden. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren, wie sie von den Suchmaschinen manipuliert wird.

Bing verstösst gegen das UWG und lügt
Bewertung 4.3 Abgestimmt 18 mal

Lieber Leser, Deine Meinung interessiert mich!